Es ist gar nicht so leicht, einen Zombie darzustellen. Es sei denn, man ist tatsächlich ein Zombie. Dann ist es quasi die Berufung, wie dieser kurze Clip humorvoll beweist.

Hollywood hat seit jeher gern bestimmte ethnische Gruppen durch weiße Schauspieler darstellen lassen. Man nehme nur mal die Indianer in alten Westernfilmen. Statt echte Indianer einzusetzen, wurden kurzerhand weiße Darsteller mit Farbe besprüht und bekamen eine Perücke auf, und fertig war eine Rothaut.

Oder Asiaten. Ganz besonders Mickey Rooneys Darstellung des Japaners I.Y. Yunioshi in der Verfilmung des gleichnamigen Beststellers von Truman Capotes Frühstück bei Tiffany's dürfte da den meisten in den Sinn kommen. Natürlich wurde diese anfängliche Praxis später auch gern mal selbst persifliert, so geschehen in Tropic Thunder, als Robert Downey Jr. als Oscargewinner Kirk Lazarus für den neuesten Film zu einem Schwarzen gemacht wurde.

Und dann gibt es da noch die Zombies. Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum einige Zombies in den Filmen soviel glaubwürdiger herüberkommen als andere? Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie wirklich Zombies sind.

So will es jedenfalls das Canadian Film Fest glauben machen, das vom 20. bis 22. März in Toronto stattfand. Und dieser Clip ist wirklich sehenswert und amüsant. Für Zombiefans sowieso Pflicht.