Wie schon in den letzten Jahren ist auch diesmal Pro Sieben schnell dabei, die neueste Staffel von „Under the Dome“ dem hiesigen Publikum zügig nahezubringen. Vier Abende sind vorgesehen, um erneut den Event-Charakter der Serie zu unterstreichen. Dabei könnte es diesmal auch locker den Abschied bedeuten, denn noch ist unklar, ob die Serie für eine vierte Staffel verlängert wird.

Under the Dome - Clip - Barbie und Co versuchen, das Ei zurück zu bekommen38 weitere Videos

CBS gab schon Anfang August bekannt, dass die letzte Folge der Staffel so gestaltet ist, dass sie auch als Serien-Ende fungieren kann. Darüber darf man ruhig mal nachgrübeln. Immerhin kann es ein Ende ja nur dann sein, wenn das Mysterium der Kuppel aufgelöst wird. Aber wenn man das tut, was bleibt dann noch, sollte sich der Sender doch für eine Verlängerung entscheiden?

Under the Dome - Ist das nun das Ende? Bitte?!

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Ist dies die letzte Staffel?
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Wissen wird man das erst Anfang September, wenn in den USA die letzten Folgen gelaufen sind. Dann wird man ja sehen, ob das mutmaßliche Ende so kurios ist wie das, was sich Stephen King einst für den Roman ausgedacht hat. Da war die Kuppel eine Art Ameisenfarm außerirdischer Kids, die halt beobachten wollten, was die Menschlein so treiben.

Im Grunde kann man fast schon davon ausgehen, dass CBS die Show nicht verlängern wird. Einerseits, weil man jetzt schon in diese Richtung vorbaut, andererseits, weil schon am 10. August ein mit CBS verbandelter Fernsehsender davon berichtet hat, dass die Sets der Show abgerissen worden sind. Und wenn man so weit ist, dann ist eine Rückkehr eigentlich ausgeschlossen.

Dazu kommt, dass die Einschaltquoten auch deutlich nachgelassen haben. Das sind alles Anzeichen für das Ende.

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Wie weit wird die Serie noch von der Buchvorlage abweichen?
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Es wird immer irrer

Nach dem Ende der zweiten Staffel folgen Barbie und die anderen Städter Melanie ins Licht – und damit außerhalb der Kuppel. Einige von Barbies Mitstreitern sind gestorben, aber die anderen können ihr Leben fortsetzen. Ein Jahr später sieht man, wie Barbie als Söldner im Mittleren Osten arbeitet. Jeder versucht, mit seinem Leben weiterzumachen, so schwierig es auch ist.

Es geht immer noch eine Ecke abstruser!Fazit lesen

Doch innerhalb der Kuppel sind auch noch Menschen. Die, die Barbie für tot hält – so wie Julia, Junior oder Big Jim.

Wie das möglich ist? Oh, ganz einfach, Barbie und die anderen befinden sich in einer alternativen Realität. In der wahren Realität ist die Kuppel immer noch da. Während Barbie erkennt, dass die anderen und er wieder in ihre eigene Realität zurückmüssen, findet Julia innerhalb der Kuppel heraus, dass die Menschen in Kokons stecken, die miteinander verbunden sind.

Natürlich gibt es damit auch keine alternative Realität, nur eine Art von Träumen. Aber schon nach zwei Folgen ist ja alles wieder gut. Oder auch nicht, denn man befindet sich ja immer noch innerhalb der Kuppel.

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Es wird noch viel passieren.
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Fast wie Lost

Je länger „Under the Dome“ läuft, desto mehr fühlt man sich an „Lost“ erinnert. Da gab es auch alternative Realitäten, höchst interessante Mysterien und allerhand Überraschungen. Nur eines hatte man dort auch nicht. Eine Idee, wie man dieses ganze Schlamassel wieder auflösen könnte.

Genauso ist es nun auch bei „Under the Dome“, dem vielleicht sogar am meisten gedient wäre, wenn nun Schluss wäre. Das heißt, falls die Macher ein halbwegs passables Ende gefunden haben. Ansonsten wäre eine weitere Staffel schon gut, um das alles abzuschließen. Einer Serie drei Jahre folgen und dann mit offenem Ende da zustehen, wäre nun wirklich alles andere als toll.