Peter OsteriedWas die erfolgreichen Sitcoms im Programm von Pro Sieben betrifft, lässt der Sender nichts anbrennen. Neben fortwährender Wiederholung der beliebten Serien setzt man beständig alles daran, neue Folgen so früh wie möglich ins Programm zu hieven.
Mittlerweile eher drei statt zweieinhalb Männer, aber so lustig wie eh und je.FazitAb dem 8. Januar ist es soweit: Dann beginnt Pro Sieben mit der Ausstrahlung der zehnten Staffel von Two and a Half Men. Da diese in den USA erst im September 2012 gestartet ist, liegt sie natürlich noch nicht komplett vor. Dementsprechend werden vorerst auch nur zwölf neue Folgen gezeigt. Jeden Dienstag um 20.15 Uhr gibt es eine neue Episode. Direkt im Anschluss folgt dann eine Wiederholung, bei der man Folgen mit Charlie Sheen sehen kann. Damit hat man den direkten Vergleich zwischen Ashton-Kutcher- und Charlie-Sheen-Episoden.
Vor nicht allzu langer Zeit lief auch hierzulande das Finale der neunten Staffel, in der eine große Veränderung anstand. Denn Jake, mittlerweile erwachsen, hatte sich entschieden, dass er bei der Armee Karriere machen will. Dies war wohl auch eine Entscheidung, die von den Autoren forciert wurde, da noch nicht absehbar war, ob es überhaupt eine zehnte Staffel von „Two and a Half Men“ geben würde.
An hübschen Frauen mangelt es auch in der zehnten Staffel nicht.Denn mit Neuankömmling Ashton Kutcher, der Charlie Sheen ersetzt, hatte sich die Serie deutlich verändert. Verändert hatten sich auch die Quoten. Sie brachen zwar etwas ein, aber bei weitem nicht so sehr, als dass man die Serie eingestellt hätte. Dafür war sie für den Sender noch immer zu lukrativ.
Allerdings gab es einige Probleme auf dem Weg zur zehnten Staffel zu beseitigen. Die Verhandlungen mit Ashton Kutcher gestalteten sich einigermaßen zäh, da der Sender einen Vertrag über zwei Staffeln, der Schauspieler jedoch nur einen über eine Staffel haben wollte. Am Ende gelang es, wobei es naturgemäß teuer geworden ist, Kutcher an die Serie zu binden.
Eine schrecklich nette Familie?Im Staffelauftakt schickt sich Walden an, der lieblichen Zoey einen Heiratsantrag zu machen. Dabei wird nach allen Regeln der Romantik ein perfekter Abend vorbereitet, der noch dazu von Sänger Michael Bolton musikalisch unterlegt wird. Allerdings wäre eine Serie mit Happy-End recht langweilig. Insofern muss man kein Hellseher sein, um erahnen zu können, wie Zoey antwortet.
Noch in derselben Folge trifft Walden auf eine andere Frau. Viel zu tun hat sie nicht, es ist aber ein bekanntes Gesicht, das sie spielt: Brit Morgan. Wem der Name nichts sagt: Sie war die Werwölfin Debbie Pelt in „True Blood“.
Produzent: Lee Aronsohn, Chuck Lorre
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Ashton Kutcher kommt keineswegs an einen Charlie Sheen heran. Er hat in der Serie "Die wilden Siebziger" keine gute Figur gemacht und in seinen Filmen von "Ey Mann, wo ist mein Auto!" bis hin zu "The Guardian" wirkt Kutcher überzeichnet, unglaubwürdig und einfach nur als falsche Besetzung. Ein Charlie Sheen wirkt da sogar in der HotShots-Reihe überzeugender während er in Wall Street selbst Michael Douglas in nichts nachsteht.
Kutcher als Nachfolger von Charlie Sheen einzusetzen war ein großer Fehler, die Inkompatibilität äußert sich nun darin das einem Alan Harper der richtige Anspielpartner fehlt und die Figur Jake eine Reduktion zur Unbedeutsamkeit erfährt.
Mittlerweile kristallisiert sich eine neue Serie heraus, die lediglich noch einen alten Namen trägt und versucht mit vermehrten Gastauftritten Interesse zu binden.
Der König ist tot, es lebe der Hofnarr! Eine größere Qualität hat es de facto nicht mehr, aber spricht damit nun vielleicht eine andere Zielgruppe an.
Spätestens wenn Jake garnicht mehr zu sehen ist und die Figur Alan schlussendlich im Nirvana des Nonsens untergeht, wird es auch dem letzten hartgesottenen Fan dämmern was aus unserem Two and a half Man wurde.
So long
Toraiol
/sign
Genau das meinte ich. Der Name der Serie wird inzwischen nurnoch dazu benutzt diversen Promis einen Gastauftritt zu besorgen. Die Figuren Alan & Jake sind beide deutlich bedeutungsloser geworden - schade drum.
Ich schaue die Folgen nichtmehr an. Reizt mich einfach nicht.
Dass jetzt auch noch die Cyrus da rumlaufen soll...macht hingegen Angst :/
Ashton Kutcher kommt keineswegs an einen Charlie Sheen heran. Er hat in der Serie "Die wilden Siebziger" keine gute Figur gemacht und in seinen Filmen von "Ey Mann, wo ist mein Auto!" bis hin zu "The Guardian" wirkt Kutcher überzeichnet, unglaubwürdig und einfach nur als falsche Besetzung. Ein Charlie Sheen wirkt da sogar in der HotShots-Reihe überzeugender während er in Wall Street selbst Michael Douglas in nichts nachsteht.
Kutcher als Nachfolger von Charlie Sheen einzusetzen war ein großer Fehler, die Inkompatibilität äußert sich nun darin das einem Alan Harper der richtige Anspielpartner fehlt und die Figur Jake eine Reduktion zur Unbedeutsamkeit erfährt.
Mittlerweile kristallisiert sich eine neue Serie heraus, die lediglich noch einen alten Namen trägt und versucht mit vermehrten Gastauftritten Interesse zu binden.
Der König ist tot, es lebe der Hofnarr! Eine größere Qualität hat es de facto nicht mehr, aber spricht damit nun vielleicht eine andere Zielgruppe an.
Spätestens wenn Jake garnicht mehr zu sehen ist und die Figur Alan schlussendlich im Nirvana des Nonsens untergeht, wird es auch dem letzten hartgesottenen Fan dämmern was aus unserem Two and a half Man wurde.
So long
Toraiol
Die neuen Folgen sind gut, erzählen aber eben von einem anderen Charakter. Qualitativ steht Kutcher auch nicht hinter Sheen zurück, nur konnte der davon profitieren, was vollkommen Neues darzustellen, das auch noch sein wahres Leben ziemlich reflektiert. Kutcher ist nicht so der Eskapaden-Man, aber ebenso ein Frauenliebling.
Ich denke, TAAHM würden viele vermissen, wenn es keine neuen Staffeln mehr gäbe. Ob andere Sitcoms besser sind, ist zweitrangig, solange man sich auch mit Kutcher wohl fühlt und darauf einlässt. Letzten Endes entscheiden sowieso die Quoten und die sind nunmal gut genug.
Ne, der springende Punkt ist dass Kutcher nur Sheen kopiert. Im Prinzip ist es ein 1:1 Austausch. Und der ist genau deswegen Müll.
Sheen hat sich im Prinzip einfach selber gespielt, und genau der Faktor machte TaahM so genial. Mag sein das Kutcher ein guter Schauspieler ist, dennoch wird die Serie nur aus Geldgier am Leben gehalten. Hätten die entsprechenden Verantwortlichen wirklich Respekt gehabt vor allem was sie geschaffen haben, dann hätten sie TaahM ein würdiges Ende gegeben und die Serie ihren verdienten Platz in der Ruhmeshalle erhalten.
Nach 10/11 Staffeln ist es einfach nichtmehr witzig wenn Alan immernoch "broke" ist, seine Ex-Frau liebt, nie ne Frau abbekommt und bei Sheen/Kutcher wohnt, Jake dumm wie stroh ist, frisst und über Furzwitze lacht. Da fehlt mir dann doch die gewisse Weiterentwicklung der Charaktere.
Die neuen Folgen sind gut, erzählen aber eben von einem anderen Charakter. Qualitativ steht Kutcher auch nicht hinter Sheen zurück, nur konnte der davon profitieren, was vollkommen Neues darzustellen, das auch noch sein wahres Leben ziemlich reflektiert. Kutcher ist nicht so der Eskapaden-Man, aber ebenso ein Frauenliebling.
Ich denke, TAAHM würden viele vermissen, wenn es keine neuen Staffeln mehr gäbe. Ob andere Sitcoms besser sind, ist zweitrangig, solange man sich auch mit Kutcher wohl fühlt und darauf einlässt. Letzten Endes entscheiden sowieso die Quoten und die sind nunmal gut genug.
Ohja Frasier! Du sprichst mir aus der Seele. Was hab ich mich geärgert, das diese Serie hierzulande im Free TV irgendwo im Nachtprogramm versteckt wurde.