In einem kürzlich von der Huffington Post veröffentlichten Artikel über die MTV-Show Pimp my Ride wird Kritik geübt - unter anderem kommen ehemalige Teilnehmer bzw. Besitzer der Autos zu Wort. Dass bei der Show rund um das Aufmotzen von Fahrzeugen nicht alles mit rechten Dingen zugeht, ist schon länger bekannt.

TV-Shows - Kritik an Pimp my Ride

alle Bilderstreckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 1/21/2
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Laut der Huffington Post war es jedoch so, dass sobald die Kameras aufgehört haben zu drehen, einige vorher an die Autos angebrachte Funktionen wieder abgebaut wurden, beispielsweise ein Roboterarm und derartige Dinge. Denn einiges wurde nur zu Showzwecken hinzugefügt und war gar nicht echt. Andere Dinge wiederum seien einfach nur schlecht umgesetzt worden.

Einer der Teilnehmer ist Justin Dearinger, dessen 1997 Toyota RAV4 in der sechsten Staffel unter anderem mit einem Champagne-Spender und einem "Drive-in Theater" ausgestattet wurde. Diese Sachen seien bloß für die TV-Zuschauer angebaut worden, um etwas Spektakuläres zu bieten. Bevor Dearinger sein Auto wieder mit nach Hause nehmen konnte, wurden die beiden Features demontiert. Angeblich aus Sicherheitsgründen.

In Pimp my Ride werden die Autos innerhalb kürzester Zeit neu aufgebaut. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus: im Falle von Dearinger brauchte das Team von West Coast Customs insgesamt 5 Monate.

Teilnehmer Sal Martino musste etwas ganz anderes über sich ergehen lassen. Er ist von der Statur her ein wenig korpulenter gebaut, weshalb die Produzenten der Show in seinem Auto vorher überall Süßigkeiten streuten – auch andere Autos wurden von den Machern vorher modifiziert. Man meinte in der Sendung dann, dass er die Süßigkeiten im Auto für den Fall aufbewahre, dass er hungrig werden sollte. Zudem steckten sie eine Zuckerwatte-Maschine in seinen Kofferraum, die jedoch wiederum einfach zu groß war, wodurch die Heckklappe nicht mehr schloss.

Übrigens wohnten all die Teilnehmer in Pimp my Ride gar nicht in den Häusern, an denen Rapper Xzibit klingelte. Stattdessen wurden diese von MTV zur Verfügung gestellt und die Teilnehmer mussten warten, bis Xzibit oder ein Produzent vorbeikam. Sobald ihnen später das "gepimpte Auto" präsentiert wurde, mussten sich die Teilnehmer natürlich besonders energisch zeigen. War das nicht der Fall, wurde die Reaktion so lange gedreht, bis sie im Kasten war.

Und Teilnehmer Jake Glazier sollte sogar mit seiner Freundin Schluss machen, um seine Story für die Show besser darzustellen. Am Ende jedoch würden die Teilnehmer erneut an der Show teilnehmen. Für sie war es ein "spaßiges Erlebnis".