Mit Satiren und Provokation machten sich Matt Stone und Trey Parker in der Cartoon-Serie South Park vor allem bei den verschiedenen Religionsgemeinschaften nicht gerade viele Freunde.

TV-Serien - Scientology spionierte 'South Park'-Macher aus, um Schwachstellen zu finden

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Scientology in South Park
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Vor allem mit der Episode Schrankgeflüster gerieten sie ins Visier eine ganz bestimmten religiösen Bewegung: Scientology. Wie der Scientology-Aussteiger Marty Rathbun in seinem Blog berichtet, wurden die 'South Park'-Macher von Scientology ausspioniert.

Um einen direkten Zugang zu Stone und Parker zu finden, wurden einige Freunde von ihnen ausgemacht. Darunter sollen sich etwa Drehbuchautor Matthew Prager sowie die beiden Schauspieler John Stamos und Rebecca Romijn befunden haben.

Scientology wollte Stone und Parker absichtlich ins schlechte Licht rücken, wobei sie wie Privatdetektive vorgingen und sämtliche Informationen prüften, um mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen. Darunter wurden etwa Telefongespräche und Bankbewegungen bespitzelt. Ins Visier gerieten beide schon 2006.

Rathbun möchte in Bälde weitere, geheime Dokumente veröffentlichen, die offenbar weitere Einblicke geben.

In der Episode Schrankgeflüster ist unter anderem Tom Cruise zu sehen, wie er sich in dem Wandschrank der Figur Stan versteckt, da er diesen für eine Reinkarnation des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard hält.

Dieser Witz dahinter stammt von der amerikanischen Redewendung "to come out of the closet" - dem Coming-out eines Homosexuellen. In der Episode wird Stan einem Scientology-Test unterzogen, später gilt er dann als eine Art Prophet.