Im November und Dezember gibt es ein paar Neustarts von Serien bzw. neue Staffeln schon bekannter Formate. Wir wollen euch kurz und knackig darauf hinweisen, was in den nächsten Wochen geboten ist und ob es sich überhaupt lohnt, wertvolle Lebenszeit darauf zu verschwenden.

Die Genre-Mixtur ist dabei ziemlich groß. Irgendwie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Angefangen mit der Steven-Spielberg-Produktion „Falling Skies“, deren zweite Staffel bei Pro Sieben kommt.

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Falling Skies: Neue Verbündete

Am 23. November startet die zweite Staffel von „Falling Skies“ bei Pro Sieben. Es wurde ein neuer Sendeplatz für die Show gefunden. Man hofft auf eine Wiederholung des „Spartacus“-Erfolgs und strahlt die Serie nun jeden Freitag ab ca. 22.00 Uhr mit jeweils zwei Folgen aus. Damit ist der Spaß auch nach fünf Wochen vorbei, da die Season nur aus zehn Folgen besteht.

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Die neue Staffel schließt direkt an den Cliffhanger der ersten an. Tom ist im Raumschiff der Overlords gefangen, wird gefoltert und erhält ein Angebot: Einstellung des Widerstands und die verbliebenen Menschen dürfen in Reservaten überleben.

Dass sein solches Angebot inakzeptabel ist, versteht sich von selbst. Im Lauf der Staffel gibt es Probleme mit Pope, erbarmungslose Angriffe auf den Widerstand, den Tod wiederkehrender Figuren – und einen neuen Verbündeten.

Namhafte Gastauftritte gibt es zudem auch zu vermelden. Terry O’Quinn („Lost“) ist als Anführer einer neuen US-Regierung zu sehen, während Matt Frewer („Max Headroom“) einen General spielt.

Das Season-Finale hat es dann in sich und erinnert etwas an die Ideen, die Kenneth Johnson in seiner ersten „V“-Miniserie andeutete. Denn die Overlords sind nicht die einzigen Außerirdischen da draußen. Aber eine Frage muss man sich stellen: Ist der Feind meines Feindes mein Freund?

Die kommenden Serien-Highlights - Im Schnelltest: Falling Skies, Borgias, Melissa & Joey, Spider-Man...

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Falling Skies: Der Kampf gegen die Aliens geht weiter.
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In den USA lief die Staffel so gut, dass auch die dritte schnell beschlossene Sache war, so dass es dort im Sommer 2013 weitergeht. Im Vergleich zur ersten Season ist die neue deutlich actionreicher und flotter erzählt. Leerlauf in der Mitte, wie man das noch in der ersten Season hatte, gibt es hier nicht mehr. Stattdessen wird die Mythologie der Serie gekonnt vorangetrieben.

Melissa & Joey: Wiedersehen mit den 90ern

Auf Comedy Central startet am 10. Dezember die Sitcom „Melissa & Joey“. Von Montag bis Donnerstag wird jeweils eine neue Folge ausgestrahlt. Im Mittelpunkt stehen zwei Serienstars, die man noch aus den 90er Jahren kennt: Melissa Joan Hart („Sabrina“) und Joey Lawrence („Blossom“).

Die Lokalpolitikerin Mel (Melissa Joan Hart) ist gezwungen, für ihre Nichte Lennox und ihren Neffen Ryder zu sorgen. Doch das überfordert die alleinstehende Frau schnell, weswegen sie beschließt, den arbeitslosen Joe (Joey Lawrence) als Manny, ein männliches Kindermädchen, anzuheuern.

Das erinnert natürlich an „Wer ist hier der Boss?“ und geht auch in eine ähnliche Richtung, denn „Melissa & Joey“ lebt davon, dass man als Zuschauer mitfiebert, ob sich die beiden nun kriegen oder nicht. Der Humor ist relativ unschuldig, die Show per se ziemlich konservativ, aber irgendwie auch sympathisch. Das mag aber auch daran liegen, dass die Chemie zwischen Hart und Lawrence phantastisch ist.

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Melissa & Joey: Die weibliche Hauptrolle soielt sexy Hexi Melissa Joan Hart ("Sabrina").
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Etwas ungewöhnlich ist, dass die Kinder schon recht alt sind. Eine Nanny brauchen die eigentlich nicht mehr. Aber Joey bleibt ihnen erhalten, da 2013 in den USA die dritte Staffel startet.

Wer hätte gedacht, dass eine Serie, die auf der Prämisse basiert, zwei Stars erfolgreicher 90er-Jahre-Serien zusammenzubringen, tatsächlich unterhaltsam sein kann?

Spider-Man, Wolverine, X-Men

Im November gibt es gleich drei Neustarts von Zeichentrickserien, in denen Marvel-Superhelden für Recht und Gerechtigkeit kämpfen. Schon seit dem 10. November läuft bei Super RTL „Der ultimative Spider-Man“. Dabei handelt es sich um die neueste Serie um den Wandkletterer, die sich auf die von Brian Michael Bendis entwickelte, gleichnamige Comic-Serie bezieht, in der er Peter Parkers Geschichte neu erzählt.

Dementsprechend trifft Peter hier sofort auf Nick Fury, der ihn rekrutiert, um ihn bei S.H.I.E.L.D. für das Leben als Superheld auszubilden. Fury ist natürlich an Sam Jackson angelegt. Und auch Agent Coulson gibt es in der Serie.

Ebenfalls auf Super RTL, aber zu deutlich späterer Zeit – Samstags gegen 22.00 Uhr – läuft ab dem 17. November „Wolverine“. In der zwölfteiligen Serie orientiert man sich an der ersten Comic-Miniserie: Logan hat mit Mariko Frieden gefunden, doch sie wird von ihrem Vater, einem Oberhaupt der japanischen Mafia, entführt. Natürlich schreitet Wolverine zur Tat.

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Bei SuperRTL: neue Abenteuer für Spider-Man.
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Schon seit Ende Oktober läuft auf Super RTL „X-Men“, die neue Serie aus dem Jahr 2011, die ab dem 29. November auch an jedem Donnerstag mit zwei Folgen ab ca. 20.00 Uhr auf Animax laufen wird. Die X-Men kommen hier nach Japan, weil dort immer mehr Mutanten verschwinden. Sie stoßen auf die U-Men, die Mutanten jagen und ihnen die Organe entreißen, mit denen sie selbst stärker werden wollen.

Borgias: Von Pro Sieben zu Kabel 1

Die erste Staffel von „Die Borgias – Sex. Macht. Mord. Amen“ blieb bei Pro Sieben unter den Erwartungen. Darum hat Kabel 1 nun die zweite Staffel geerbt und zeigt sie in einer Art-Mini-Event-Programmierung. Jeden Donnerstag vom 13. bis zum 27. Dezember werden drei bzw. vier Folgen ausgestrahlt, womit die Staffel auch schon wieder durch ist.

Die von Neil Jordan entwickelte Serie erzählt von den Borgias, die im Rom des späten 15. Jahrhunderts allerhand Ränkeschmiede betrieben. Alles beginnt mit einem Moment des Friedens, aber dann wird Kardinal Della Rovere vergiftet. Derweil kämpfen Cesare und Juan untereinander, anstatt sich mit Rodrigo gegen gemeinsame Feinde zu verbünden. Und der Papst wandelt inkognito unter dem gemeinen Volk. Er ist erzürnt ob der Armut des Pöbels und befiehlt, dass dagegen etwas getan werden müsse.

Im Verlauf der Staffel trifft den Papst ein harter Schlag. Er verliert jemanden, der ihm lieb und teuer ist. Damit erleidet er ein Schicksal, nicht unähnlich der armen Lucrezia, deren Sohn er nicht christlich bestatten will, da er Hand gegen sich selbst erhoben hat.

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Die Borgias: Spielern ist die intrigante Familie aus Assassin's Creed schon länger bekannt.
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Großartig besetzt (u.a. mit Jeremy Irons, Colm Feore und Joanne Whalley) ist dies vielleicht keine Serie, die ein extrem großes Publikum ansprechen würde, wer jedoch „Die Tudors“ mochte, wird hier auch auf seine Kosten kommen. Die dritte Staffel ist bereits bewilligt und wird 2013 in Amerika laufen.

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