Im TV-Geschäft wurde noch nie lange gefackelt: Sobald ein Format nicht die gewünschten Erwartungen erfüllt, wird der Stecker gezogen, oftmals sogar noch während der laufenden Staffeln. Nicht selten kommt es so zu unvollendeten Geschichten, wenn die Auflösung für eine spätere Staffel geplant war oder zu eilig zusammen geschusterten Enden. Legendär war hier etwa die "Mortal Kombat"-Serie, in deren letzter Folge einfach jeder Hauptcharakter getötet wurde.

TV-Serien - Das Aus für Heroes, Flash Forward und Scrubs

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Wird trotz interessantem Konzept nicht weiter gedreht: Flash Forward.
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Dieses Jahr hat es sogar einige recht prominente Serien erwischt. Der TV-Sender ABC wird die Sci-Fi-Show "Flash Forward" nicht fortsetzen, die in Deutschland gerade erst seit ein paar Folgen läuft. Nach einer kurzen Sendepause erholten sich die ohnehin recht schwachen Quoten in den Staaten nicht mehr.

Ebenso erwischt hat es den Comedy-Hit "Scrubs" - hier war das Ende jedoch abzusehen. Mit dem Ende der achten Staffel gingen sämtliche Darsteller um J.D. (Zack Braff), die neunte Staffel führte ein neues "Anfänger"-Team ein, noch dazu in veränderter Kulisse. Das veränderte Konzept zahlte sich jedoch nicht aus, "Scrubs" ist damit Geschichte.

Schmerzhaft wird es für alle "Heroes"-Fans: Da die Serie im Laufe der vierten Staffel immens eingebrochen ist (Staffel eins erzielte 17 Mio. Zuschauer in den USA, Staffel vier nur noch fünf Mio.), zieht NBC nun den Stecker. Eine weitere Staffel wird es definitiv nicht geben, denkbar wäre höchstens ein Serien-Special, welches bitter nötig wäre für die zahlreichen Fans - das Finale der vierten Staffel endete mit einem fiesen Cliffhanger.

Ebenso erwischt hat es den Dauerbrenner "Law & Order", sollten sich die Zahlen von "V - Die Außerirdischen" nicht stabilisieren, wird's auch hier demnächst düster aussehen.