Die bekannte Augsburger Puppenkiste - mit Jim Knopf und Urmel - könnte möglicherweise vor einem TV-Comeback stehen. Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks, will den Klassiker wieder auf die TV-Bildschirme bringen.

TV-Serien - Augsburger Puppenkiste soll mit zeitgemäßen Geschichten TV-Comeback feiern

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Die berühmte Augsburger Puppenkiste existiert schon seit den 50er Jahren.
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Gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte ein Sprecher des BRs:"Wir haben den festen Willen, mit den Machern der Augsburger Puppenkiste Projektideen zu diskutieren." Dabei sei es aber wichtig, zeitgemäße Geschichten zu erzählen. Und "Formate ganz neuen Zuschnitts" seien auch denkbar.

Wilhelm lässt prüfen, wie man eigene Formate entwickeln könne. Auch habe er die Programmkommission des Kinderkanals angestupst, die Puppenksite wieder mit ins Programm zu nehmen: "Die Figuren sind Klassiker, und die liebevolle Umsetzung spricht meiner Meinung nach auch die Kinder von heute an."

Weitere Details zu der möglichen Rückkehr wollte er aber nicht verraten, zumal die Gespräche mit den Vertretern des Theaters noch am Anfang stehen.

Laut Angaben des bayerischen Kultusministeriums hatte der Kinderkanal die Sendungen erst Ende letzten Jahres als nicht mehr zeitgemäß eingestuft und daher aus dem Programm genommen. Ki.Ka-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp betonte zwar, dass man in der Vergangenheit immer wieder Sendungen der Puppenkiste ausgestrahlt habe, die Quoten aber seien rückläufig gewesen. Man begrüße aber den Vorstoß des BR für neue Formate.

Laut Puppenkisten-Manager und Chef-Marionettenspieler Klaus Marschall könne man vor April noch nichts dazu sagen. Er freue sich aber über das große Interesse und habe bereits viele verschiedene Ideen.