Super RTL setzt gerne auf hochwertige Animationsserien aus dem Science-Fiction-Bereich. Mit „Star Wars: Clone Wars“ und „Starship Troopers“ hat man Filmabende gestaltet, da man gleich mehrere Folgen als Block ausstrahlt und so abendfüllende Unterhaltung bieten kann. Genauso verfährt man nun mit „Tron: Der Aufstand“, die am 28. März startet und mit jeweils vier Folgen zu sehen sein wird. Ausgestrahlt werden alle 19 Episoden der ersten und bislang einzigen Staffel.

Ob es eine zweite Season geben wird, ist noch immer unklar. Die von Disney produzierte Serie erwies sich in den USA trotz toller Animation und namhafter Besetzung nicht als so erfolgreich, wie man sich das erhofft hatte. Gerüchte über die Einstellung machten schnell die Runde, eine letztendliche Entscheidung ist aber immer noch nicht gefallen. Vermutlich wägt man im Moment ab, ob man eine weitere Staffel produzieren und hoffen soll, dass die Serie im Lauf der Zeit mehr Zuschauer zieht bzw. durch den sich in Vorproduktion befindlichen dritten Kinofilm auch weiteres Interesse geweckt werden könnte.

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Zwischen zwei Filmen

Die Serie ist zeitlich zwischen „Tron“ und „Tron: Legacy“ angesiedelt. Clu hat die Herrschaft über das Raster an sich gerissen und Tron getötet. Oder zumindest denkt man das. Dem jungen Programm Beck ist jedoch klar, dass Tron leben muss, damit eine Revolution überhaupt Erfolg haben kann. Er gibt sich als Tron aus und zieht so die Aufmerksamkeit des echten Tron auf sich, der ihn fortan trainiert, um gegen Clu und dessen rechte Hand General Tesler angehen zu können.

Tron: Der Aufstand

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Optisch braucht die Serie keine Vergleiche zu scheuen.
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„Lost“-Macher beraten

Edward Kitsis und Adam Horowitz, die mit „Once Upon A Time“ eine eigene Erfolgsserie erschaffen haben, fungieren bei „Tron: Der Aufstand“ als beratende Produzenten. Das Tagesgeschäft übernahm Sean Bailey.

Die Serie hat jedoch nicht nur auf Produzentenseite Namhaftes aufzuweisen, auch die Schauspieler sind weit besser, als dies bei Zeichentrickserien normalerweise der Fall ist. Die deutsche Fassung ist hochwertig, wirklich interessant ist hier jedoch das Original, da man Elijah Wood (Beck), Bruce Boxleitner (Tron), Paul Reubens (Pavel), Lance Henriksen (Tesler) und Mandy Moore (Mara) hören kann.

Packshot zu Tron: Der AufstandTron: Der Aufstand kaufen: Jetzt kaufen:

Zudem gibt es auch einige Gaststars, die sich hören lassen können: Donald Faison („Scrubs“), David Arquette („Scream“), John Glover („Smallville“), Kate Mara („American Horror Story“), Marcia Gay Harden („Der Nebel“), Lance Reddick („Fringe“) und Chris Klein („American Pie“) sprechen in mehreren Folgen. In der sechsten Episode gibt es darüber hinaus ein Wiedersehen mit Quorra, die im Original auch von Olivia Wilde gesprochen wird.

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"Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ... blau."
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Erstklassige Science Fiction

Die Zeichnungen sind großartig und haben einen ganz eigenen Stil. Man könnte sie mit ihrem recht eigenwilligen Design vielleicht am Ehesten mit „Star Wars: Clone Wars“ vergleichen, wobei hier traditioneller Zeichentrick mit CGI-Unterstützung vermengt wird. Der Look von „Tron: Legacy“ wird auf die Zeichentrickserie übertragen. Die düstere Darstellung des Rasters lässt keine Wünsche offen.

Science Fiction, die keineswegs auf Kinder abzielt, sondern für jeden Fan der Tron-Filme eine höchst positive Überraschung ist.Fazit lesen

War es früher so, dass Zeichentrickserien dieser Art, die sich an große Kinofilme heranhingen, hauptsächlich für ein junges Publikum gedacht waren, so funktioniert „Tron: Der Aufstand“ für Zuschauer jeden Alters. Die Serie hätte ebenso gut als Live-Action-Version gestaltet werden können, nur dass sie natürlich immens teurer gewesen wäre. So jedoch nutzt man die Vorteile der Animation, um eine groß angelegte und actionreiche Geschichte erzählen zu können. Was als Realfilm Unsummen verschlingt, bleibt als Zeichentrick kostenmäßig überschaubar.

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Wenn sich hier mal nichts zusammenbraut.
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Man folgt einem roten Faden. Zwar sind die Folgen durchaus für sich ansehbar, aber der Kampf gegen Clu und seine Truppen bildet das Rückgrat der Serie, die sich langsam immer weiter entwickelt - so auch in der Hauptfigur, die von einem unsicheren Programm zum Anführer einer ganzen Revolution wird.