Am Ende der vierten Staffel sah es für Rick und seine Mitstreiter nicht gut aus. Sie waren in Terminus angekommen, einem sicheren Hafen, aber der Name allein klingt schon nicht gerade beruhigend. Dann wurden sie zusammengetrieben und fanden sich in einem Waggon wieder, bereit für die Schlachtbank.

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Schon damals konnte man erahnen, dass die Fernsehserie eine Variation der Comic-Geschichte „Fear the Hunters“ bietet, allerdings mit allerlei neuen Ideen. Die fünfte Staffel setzt nun direkt an dieses Ende an und führt unsere Recken in ein Höllenreich des Todes.

The Walking Dead - Staffel 5 - Wer frisst wen?

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Die Gruppe ist immer wieder aufgeteilt, sodass man oft von einer Handlung zur nächsten wechselt.
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Das Interessante dabei ist, dass man sich nicht einer simplen Schwarzweißzeichnung hingibt. Ein paar Rückblicke zeigen nämlich, wie es den Menschen in Terminus ging, bevor sie wurden, was sie nun sind. In dieser neuen Welt gibt es Schlächter und Schlachtvieh – und ein jeder muss sich entscheiden, wozu er gehören will.

Das arbeiten die ersten Folgen der Staffel sehr schön heraus. Mehr sind es tatsächlich auch nicht, da der Storybogen innerhalb weniger Episoden abgeschlossen ist. Dabei jongliert die Serie mit verschiedenen Erzählsträngen. Darryl hat eine eigene Reise, ebenso Tyreese und Carol, und auch Beth muss sich allein behaupten. Ihre Wege führen alle wieder zueinander – mit Ausnahme von Beth, die erst später gefunden wird.

Sie raufen sich zusammen

Es ist ein Action-Highlight, wie Rick und die anderen sich aus der Gefangenschaft befreien. Was danach folgt, ist eine Zeit des Übergangs, in der sie durch das Zombieland ziehen und schließlich eine Spur von Beth finden. Diese führt nach Atlanta, was eines besonders verdeutlicht. Allzu weit sind die Überlebenden in der Zeit seit Beginn der Zombie-Apokalypse nicht gekommen.

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Auch Beth taucht in der Staffel wieder auf und kommt zur Gruppe zurück.
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Dieser Handlungsbogen läuft jedoch auf einen Höhepunkt zur Mitte der Staffel hin. Bis dahin gab es schon Verluste zu betrauern, aber das Ende der achten Folge hat es richtig in sich. Bei „The Walking Dead“ ist einfach niemand sicher! Bei der US-Ausstrahlung kam dann die große Winterpause. Nach der Rückkehr wurde es nicht besser – für die Überlebenden, da noch eine Hauptfigur das Zeitliche segnet.

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Ein sicherer Ort

Die zweite Hälfte der Staffel nimmt dann wieder direkte Inspiration bei der Comic-Serie. Die Gruppe wird von den Bewohnern der hinter Mauern befindlichen Gemeinde von Alexandria aufgenommen, aber das kommt mit eigenen Problemen daher.
Einerseits, weil Rick niemandem mehr traut und fast schon paranoid ist, andererseits, weil die Menschen hier in einer Art Luftschloss leben. Sie haben keine Ahnung, was wirklich da draußen vorgeht. Das ist ein interessanter Konflikt, der bis zum Staffelfinale hin richtig angeheizt wird, nur um dann in einem richtig bitteren Schlussbild zu münden.

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Man könnte fast glauben, andere Menschen sind die einzige Gefahr. Sind sie nicht.
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Die Ähnlichkeiten zum Comic sind hier stark, auch wenn das Geschlecht mancher Figuren verändert wurde. So ist im Comic ein Mann der Bürgermeister von Alexandria, hier jedoch ist es eine Frau – am Ausgang ändert das jedoch nichts.

Rückkehr

Seit der ersten Folge erwartet man, dass der von Lennie James gespielte Morgan in größerer Kapazität zurückkehrt. Gastauftritte waren bislang drin, zum Ende der Staffel schließt James jedoch zum Hauptdarsteller-Stamm der Serie auf und ist auch in der sechsten Staffel mit dabei.