Mit den Quoten von „Vampire Diaries“ ist man bei Sixx – anders als beim großen Bruder Pro Sieben – schon lange recht zufrieden. Die Show ist ein Stützpfeiler des Programms und Zentrum des auf Phantastischen abonnierten Donnerstag geworden. Dass man darum auch Interesse am Spin-off „The Originals“ hat, versteht sich von selbst. Die neue Serie löst die „Vampire Diaries“ im Spätsommer ab, nachdem die fünfte Staffel gelaufen ist.

The Originals - Save my Soul - Trailer zu Episode 16 (Staffel 2)10 weitere Videos

Auch in den USA lief „Vampire Diaries“ nach wie vor stark, weswegen ein Ableger darum nicht nur aus Sicht des Fernsehsenders Not tat. Letztes Jahr in den USA gestartet, kommt „The Originals“, in der es um die Mikaelson-Geschwister, die ersten Vampire überhaupt, geht, ins deutsche Free-TV.

The Originals - Die ersten Vampire – uralt, aber immer noch knackig

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 13/161/16
Vampire Diaries ist tot. Lang lebe The Originals.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Klaus, Elijah und Rebekah verlassen Mystic Falls. Es zieht sie nach New Orleans. Klaus, der erste Hybrid, will die Stadt wieder unter seine Kontrolle bringen und seinen Thron zurückerobern, sich darum aber mit seinem Protegé Marcel anlegen. Vor langer Zeit war Klaus es, der New Orleans gegründet hat, musste die Stadt aber verlassen, als ihn sein Vater Mikael verfolgte.

Dass Elijah ihn dabei begleitet, ist eine Selbstverständlichkeit. Die Mikaelson-Brüder sind eben unzertrennlich. Rebekah ist die Dritte im Bunde, die mit den Brüdern ins French Quarter kommt, das nun ein Hort des Übersinnlichen geworden ist. Hier tummeln sich allerhand Kreaturen, und längst nicht nur Marcel und seine Vampir-Horde. Auch Hexen trachten nach der Macht, eine jahrhundertealte Fehde bricht wieder auf und auf Klaus wartet noch eine private Überraschung: Er wird Vater.

Denn mit Klaus‘ Rückkehr ändert sich einiges. Er sieht sich als König der Stadt und benötigt darum auch einen Erben - das ungeborene Kind, das von einem Hybriden (halb Werwolf, halb Vampir) und einem Werwolf abstammt.

The Originals - Die ersten Vampire – uralt, aber immer noch knackig

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 13/161/16
Der Kampf um New Orleans hat begonnen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Alte Bekannte und neue Gesichter

So wie Joseph Morgan und Daniel Gillies kennt man auch Claire Holt aus „Vampire Diaries“. Neu dabei sind Charles Michael Davis als Marcel, Daniella Pineda als Sophie Devereaux, Leah Pipes als Camille, Danielle Campbell als Davina und Phoebe Tonkin als Hayley.

Der seltene Fall eines Spin-offs, der besser ist als die Mutterserie.Fazit lesen

Hayley ist ein Werwolf - mal was Neues für Tonkin, die in Kevin Williamsons „The Secret Circle“ eine Hexe gespielt hat. Der Produzent mochte ihre Arbeit dort so sehr, dass er sie für die Rolle von Hayley holte. Als sie in „Vampire Diaries“ debütierte, war angedacht, aber noch längst nicht sicher, dass die Figuren auch einen eigenen Spin-off bekommen würden.

Unabhängig

Tonal unterscheidet sich „The Originals“ sehr deutlich von „Vampire Diaries“. Man hat hier den seltenen Fall eines Spin-offs, der voll und ganz auf eigenen Beinen steht. Das geht sogar soweit, dass man die Serie anschauen kann, selbst wenn man sich für die Muttershow nicht interessiert.

The Originals - Die ersten Vampire – uralt, aber immer noch knackig

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 13/161/16
The Originals.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Vergessen wird sie deswegen aber natürlich auch nicht, es gibt schon auch weiterhin Berührungspunkte zwischen beiden Serien. Aber das ist eh nur ein theoretischer Punkt. Warum sollte man schon die eine Serie ansehen, die andere aber nicht? Der Reiz von zwei Serien im selben Universum ist ja schließlich, dass es noch mehr zu entdecken gibt.

Beim amerikanischen Network CW war man sehr zufrieden. „The Originals“ feierte dort letztes Jahr einen guten Einstand mit guten Quoten - für die Ansprüche, die mit dem kleinsten Network einhergehen. Etwas mehr als zwei Millionen Menschen schalten in der Regel ein.

Das hat dann auch gereicht, dass die Show frühzeitig verlängert worden ist. Im Spätsommer läuft in den USA die zweite Staffel.