Seit knapp 30 Jahren gibt es die Teenage Mutant Ninja Turtles - zuerst als Comic, dann als Zeichentrickserie, schließlich auch als Realfilm. Seit ein paar Jahren hat Nickelodeon die Rechte an Filmen und Fernsehserien zu den Turtles. Das zahlt sich nun aus, denn seit Ende September läuft in den USA die neue computeranimierte Serie „Teenage Mutant Ninja Turtles“, die nur wenige Wochen nach der amerikanischen Premiere auch beim deutschen Nickelodeon ihre Heimat gefunden hat.

Seit dem 4. November läuft die Serie dort. Unter der Woche wird die Folge dann mehrmals wiederholt, am Samstag läuft sie schließlich um kurz vor 22 Uhr auf VIVA, wo am 11. November mit dem ersten Teil von „Der Aufstieg der Turtles“ alles seinen Anfang nimmt.

Die Turtles Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo sind 15 Jahre alt. Sie wurden von klein auf von ihrem Meister Splinter trainiert. Splinter war einst ein Mensch und mutierte zusammen mit den Turtles, als sie alle mit einer geheimnisvollen, außerirdischen Substanz in Berührung kamen.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, da Splinter die Turtles in die Welt hinausschickt. Doch ihr erster Einsatz ist ein Desaster, da die vier Schildkröten noch nicht wie ein Team kämpfen. Sie versuchen April und ihren Vater zu retten, als diese entführt werden sollen, versagen jedoch. Ihre Gegner sind dabei äußerst formidabel: Es sind die Krang, außerirdische Gehirne, die in Robotergestalten zur Erde gekommen sind.

Die Turtles setzen nun alles daran, April zu retten. Das gelingt auch, ihr Vater bleibt aber in Gewahrsam der Krang. Durch das Auftauchen der Turtles wird ein alter Feind von Splinter nach New York gelockt: Shredder.

Teenage Mutant Ninja Turtles - Volle Turtle Power – die vier Schildkröten sind zurück!

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Hübsch animiert: Die neuen Turtles in CGI-Optik.
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Alles auf Anfang

Im Lauf der Jahrzehnte gab es viele verschiedene Versionen der Turtles. Die von Kevin Eastman und Peter Laird gestalteten Comics waren harte Action-Geschichten ohne viel Humor, die Zeichentrickserie aus den 80er Jahren richtete sich an ein kindliches Publikum und die Realfilme waren für die ganze Familie gedacht. Dabei gab es auch immer wieder Veränderungen an der grundsätzlichen Prämisse der Geschichte.

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Bei der neuen Serie orientiert man sich in Hinblick auf Splinter an die Zeichentrickserie aus den 80er Jahren. Während Splinter in den frühen Comics und den Filmen eine Ratte war, die dem Sensei Hamato Yoshi gehörte und mutierte, ist es sowohl in der Zeichentrick- als auch der neuen Serie so, dass Yoshi selbst es ist, der mutiert. Das ist insofern stimmiger, da damit die Feindschaft zu Shredder stärker hervorgehoben wird.

Yoshi und Oroku Saki, aus dem schließlich Shredder wird, waren einst Freunde, gerieten aber über eine Frau in Streit. In dem entbrennenden Kampf kam die Frau ums Leben und aus den Freunden wurden Feinde.

Aus Kraang wird Krang

In der 80er-Jahre-Serie mussten die Turtles immer wieder gegen Kraang, das Gehirn aus der Dimension X, kämpfen. Die neue Serie hat nun die Krang. Dabei handelt es sich um eine außerirdische Spezies, die wie der gute, alte Kraang aussieht und eine eigene Roboterarmee hat. Das gibt den Turtles viele Gegner, die zerlegt werden könnten, ohne dass getötet werden müsste – etwas, das George Lucas bei der zweiten „Star Wars“-Trilogie mit den Kampfdroiden auch so gehandhabt hat.

Schön animierte, sehr amüsante Serie, die mit ihrer Mixtur aus Action und Humor auch älteren Zuschauern zu gefallen weiß.Fazit lesen

Interessant an den Krang ist die merkwürdig verschachtelte Art, wie sie reden. Das sorgt auch für Humor, wenn ein „normaler“ Mensch mit ihnen kommuniziert.

Teenage Ninja April

Im Verlauf der Turtles-Historie hat April O’Neill wohl die größten Veränderungen durchgemacht. In den Comics war sie eine Computerprogrammiererin, in der Zeichentrickserie und den Realfilmen eine Fernsehreporterin und in der neuen Serie ist sie jünger denn je. Erst 16 Jahre alt, was umso plausibler erscheinen lässt, dass sich Donatello sofort in sie verknallt.

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Die Turtles entdecken ihre Lieblingsspeise: Pizza!
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Als Splinter erkennt, dass in April eine bei Menschen selten zu findende spirituelle Sensibilität schlummert, erklärt er sich bereit, sie zu einem weiblichen Ninja, einer Kunoichi, auszubilden.