Greg Berlanti ist derzeit einer der umtriebigsten Fernsehproduzenten, was er sich erlauben kann, weil er gute Teams um sich schart. Nun kommt sein nächster Ausflug in die Welt der DC-Superhelden. Nach „Arrow“ und „The Flash“ startet im März „Supergirl“. Hierzulande kämpft es bei Pro Sieben und damit in direkter Nachbarschaft zum Roten Blitz.

Supergirl - Story Trailer

In den USA ist die Serie nicht auf demselben Network beheimatet. CBS schickt die Maid aus Stahl ins Rennen. Darum ließ man dort auch zugleich verlauten, dass es Überschneidungen mit Arrow und Flash nicht geben sollte, aber dieses Edikt ist auch längst ausgehebelt, denn in der zweiten Staffelhälfte besucht Flash die Stadt von Supergirl: National City.

Supergirl - Kann Superman nun einpacken?

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Die Serie startet am 15. März 2016 auf ProSieben.
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Noch eine andere Sache wurde einigermaßen ausgehebelt: Auf keinen Fall sollte es einen Auftritt von Superman geben, weil Warner einige Figuren für die Fernsehnutzung gesperrt hat darunter auch den Stählernen. Aber man sieht Superman, wenn auch nur von hinten, immerhin sogar in Action. Darüber hinaus unterhält sich Kara des öfteren via Chat mit ihrem Cousin Kal-El.

Hoch hinaus

Berlanti arbeitet hier mit Alan Kreisberg und Ali Adler zusammen. Bei der Besetzung setzt man auf unverbrauchte Gesichter, aber nicht nur. Hauptdarstellerin Melissa Benoist kennt man aus der Serie „Glee“, darüber hinaus war sie als Gaststar auch in „Homeland“ zu sehen zu sehen (als Prostituierte, die für einen Scheich tätig ist). In der Serie agierte auch David Harewood, der in „Supergirl“ den Leiter der DEO spielt und ein Geheimnis hat, das erst im Verlauf der ersten Staffelhälfte offenbart wird.

Ein großer Name ist Calista Flockhart („Ally McBeal“), die Cat Grant spielt, die Managerin eines Fernsehsenders, bei dem Supergirl in ihrer Geheimidentität tätig ist. Mit dabei sind außerdem Mehcad Brooks („True Blood“) als Jimmy Olsen, Chyler Leigh („Grey’s Anatomy“) als Karas Schwester Alex, die fürs DEO tätig ist, und Jeremy Jordan als Karas Kumpel Winn („Smash“).

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Ein kleiner Besetzungscoup ist zugleich eine Verbeugung vor der Vergangenheit. Als Karas Eltern agieren Dean Cain („Superman – Die Abenteuer von L:ois und Clark“) und Helen Slater („Supergirl“). Wiederkehrend ist zudem Peter Facinelli („Twilight“) dabei, der als Maxwell Lord eine ambivalente Figur spielt. Er ist ein reicher Magnat, der etwas gegen Supergirl hat.

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Die Serie ist besser, als viele erwartet haben.
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Tolles Outfit

Das Kostüm wurde von Colleen Atwood gestaltet, die auch die Kostüme von Arrow und Flash entworfen hat. Es erinnert zudem auch an Supermans Kostüm aus „Man of Steel“. Das ist im Grunde passend, denn „Supergirl“ atmet den Geist von „Superman“. Zwar ist Kara keine Journalistin, aber sie arbeitet in einem Medienimperium. Mit Jimmy Olsen hat sie sogar Supermans besten Freund an ihrer Seite. Einige seiner Gegner erbt sie auch, wie man im Verlauf der ersten Staffelhälfte sieht.

Sie bringt aber auch ihre eigenen Gegner mit. Ihre Tante hat die Vernichtung Kryptons überstanden, weil sie zusammen mit Hunderten anderen Kryptoniern und Außerirdischen in einem Gefängnis in der Phantomzone gefangen war. Nun ist sie jedoch auf die Erde gekommen und verfolgt hier ihre eigenen Pläne, die sie in Konflikt mit Supergirl bringen.

Leichtherzig, dramatisch, extrem actionreich.Fazit lesen

Daraus ergeben sich immense Effekte – so etwas hätte man früher nur im Kino gesehen! Man merkt „Supergirl“ an, dass dies eine Serie ist, die von einem großen Network produziert wird. Es ist einfach mehr Geld pro Episode vorhanden, weswegen man sich auch in jeder Folge Action-Sequenzen leisten kann, die es bei „The Flash“ nur gibt, wenn gerade eine große und wichtige Episode ansteht.