Am 7. November startet „Star Wars Rebels“ endlich auch im Free-TV. Der Disney Channel präsentiert die Serie um 20.15 Uhr, am 9. November folgt eine weitere Episode um 19.20 Uhr und am 15. und 16. November geht es dann weiter. Um das Ganze gebührend zu feiern, gibt es auch noch Specials. Und um die geht es hier.

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Auf der einen Seite ist das die neue Folge von „Die neuen Yoda Chroniken“ mit dem Untertitel „Der Angriff auf Coruscant“, auf der anderen Seite ist es eine Folge der Zeichentrickserie „Phineas und Ferb“, die ganz und gar im Zeichen von „Star Wars“ steht.
„Phineas und Ferb: Star Wars“ läuft am 15. November um 17.30 Uhr, während „Die neuen Yoda Chroniken“ schon in der Woche zuvor, am 8. November um 16.30 Uhr, ihre Premiere feiern.

Mögen die Klötzchen mit euch sein

Von den neuen Yoda Chroniken gab es ja schon ein paar Teile. Wer die kennt, weiß darum auch, was ihn hier erwartet: eine Geschichte, die nicht ganz ernst gemeint ist.

Die neuen Yoda Chroniken & Phineas und Ferb - Mögen die Klötzchen mit euch sein

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Der LEGO-Ausflug ist nett, richtet sich aber in jeder Hinsicht eher an ein jüngeres Publikum.
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Der Imperator hat die Holocrons der Jedi in seinen Besitz bekommen und nutzt sie, um gegen Planeten vorzugehen, die sich gegen das Imperium stellen. Während Vader versucht, die Rebellion mit Stumpf und Stiel auszurotten, planen Luke und seine Freunde einen Angriff auf Coruscant, um dort die Holocrons zu stehlen.

Eine abenteuerliche Geschichte, bei der jedoch mehr oder minder halbgare Gags im Vordergrund stehen. Wer es amüsant findet, wenn Vader stolpert, wenn sein Sprachprozessor stockt, wenn Qui-Gon Jinn als Astralleib auftaucht, um ein Glas Gurken zu öffnen, der könnte hier gut 20 Minuten ordentliche Unterhaltung erleben.

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Wer es ernsthafter will, ist hier jedoch völlig fehl am Platz. Tatsächlich hat man bisweilen das Gefühl, einer Parodie á la „Spaceballs“ zu zusehen, nur dass man anders als Mel Brooks sich dem eben nicht völlig verschrieben hat.

LEGO-Star-Wars ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber Phineas und Ferb rocken das Imperium.Fazit lesen

Sehr gewöhnungsbedürftig ist natürlich der Look der Reihe. Kleine LEGO-Figuren mit den Knubbeln am Kopf und den komischen Händen gehen einher mit Klötzchen-Raumschiffen. Das zielt im Endeffekt nur auf harte LEGO-Fans oder aber ein ganz junges Publikum ab.
Das wiederum wird ein paar der Dialog-Gags, gar nicht erkennen, etwa, wenn Qui-Gon sagt: „I have a very particular set of skills.“ Ja, das hatte Liam Neesons Figur in „96 Hours“ auch. Darüber hinaus wird auch „Terminator 2“ zitiert. Nein, nicht „Hasta la vista, Vader“, sondern „Kommt mit mir, wenn ihr leben wollt.“

Die neuen Yoda Chroniken & Phineas und Ferb - Mögen die Klötzchen mit euch sein

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Phineas und Ferb schlagen sich großartig im Star-Wars-Universum!
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Die bessere Parodie

Weit interessanter gestaltet sich da schon „Phineas und Ferb: Star Wars“, eine gut 50-minütige Folge aus der vierten Staffel der erfolgreichen Disney-Zeichentrickserie. Parodien dieser Art hat es schon öfters gegeben, am populärsten sind sicherlich die „Family Guy“-Folgen, die sich mit „Star Wars“ beschäftigen. Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied. Wo dort die Figuren der Serie in die Rollen aus „Star Wars“ schlüpfen, sind die Charaktere aus „Phineas und Ferb“ sie selbst, nur eben im „Star Wars“-Umfeld.

Han, Luke, Leia, Chewbacca und all die anderen gibt es hier auch. Kein Wunder, es wird ja auch die Geschichte von „Star Wars: Episode IV“ erzählt, nur dass es auch allerhand Nebengeschehen gibt.

Denn die Pläne für den Todesstern befinden sich auf einer CD, die R2-D2 dummerweise verliert, weswegen Phineas und Ferb versuchen, sie ihm zurückzubringen. Dabei sind sie immer ein wenig zu spät dran und laufen den Geschehnissen des Films hinterher. So erlebt man Schlüsselmomente mit, aber nur im Hintergrund, während Phineas, Ferb und die anderen Figuren ihr eigenes Abenteuer erleben. Das wiederum ist eine Variation von „Episode IV“, besitzt aber so viel Eigenständigkeit, dass man sogar einen der Brüder den Weg zur Dunklen Seite der Macht finden lässt – inklusive Darth-Maul-Tattoos und Zwei-Klingen-Lichtschwert.