"LEGO-Star-Wars ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber Phineas und Ferb rocken das Imperium." - Peter Osteried

„Nichts hiervon ist Kanon, also entspannt euch“, heißt es am Ende des Rolltextes bei „Phineas und Ferb“. Für den LEGO-Film gilt das auch; beide stellen im Grunde zwei Seiten derselben Medaille dar. Wo „Die neuen Yoda Chroniken“ aber reichlich dümmlich daherkommt, merkt man bei „Phineas und Ferb“ die Liebe, die die Macher hier einfließen ließen, auch und gerade in Hinblick auf die Details. „Star Wars“-Fans finden hier viel, das zum Schmunzeln anregt.

Zugleich lebt diese Geschichte von ihrer Eigenständigkeit, weil sie nicht nur parodiert, was geschieht, sondern die bekannte Geschichte auch nach bekanntem Muster ablaufen lässt – mit Ergänzungen. So ist es Isabella, die in der Bar Han Solo ermutigt, nicht rumzuhängen, sondern seinen Freunden zu helfen. Etwas, das sie selbst dann auch tut, da sie für Phineas und Ferb so etwas wie der Ersatz-Han-Solo ist.

Die LEGO-Geschichte könnt ihr ruhig auslassen, wenn ihr nicht ein totales Faible für die Bausteine habt, aber „Phineas und Ferb“ ist ein großer Spaß für „Star Wars“-Fans. Und das Beste daran? Man benötigt keine Vorkenntnisse, muss also „Phineas und Ferb“ nie gesehen haben. Einfach einschalten, in eine andere Galaxie weit, weit entfernt eintauchen, und Spaß haben!

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