Am 23. März ist es soweit, dann startet auf Comedy Central die 17. Staffel von „South Park“, die allerdings kürzer ist, als man das bisher gewohnt war. Diesmal besteht die Staffel aus nur zehn Folgen. Matt Stone und Trey Parker entschieden sich, die Staffel zu kürzen, da sie wollten, dass sie ohne Unterbrechung gezeigt werden kann. Früher gab es immer eine lange Pause zur Mitte der Staffel. Dafür hatte man seit der achten Staffel auch immer 14 Folgen pro Jahr, die in zwei Siebener-Blöcken ausgestrahlt wurden.

Im 17. Jahr muss man nun mit etwas weniger vorliebnehmen. Das ist schade, aber dafür nimmt man immerhin stramm Fahrt auf in Richtung der 250. Folge (die kommt dann aber erst in der 18. Staffel, die in den USA noch nicht gestartet, aber längst bewilligt worden ist).

Die Folgen werden jeden Sonntag um 22.00 Uhr ausgestrahlt. Zum Auftakt am 23. März gibt es um 20.40 Uhr noch etwas ganz Besonderes: „The Making of South Park“. Dieses Special wird übrigens als Weltpremiere ausgestrahlt.

South Park - Staffel 17 - Ist Kim Kardashian wirklich ein Hobbit?

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South Park ist zurück. Freut euch auf zehn Folgen geballter Irrsinn.
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Gewohnt rüde, gewohnt aktuell

Auch in der 17. Staffel weicht man nicht von der Erfolgsformel ab. „South Park“ war schon immer dafür gut, auch brandaktuelles Tagesgeschehen zu kommentieren, und das in der Regel auf herbe und rüde Art und Weise. Da verwundert es nicht, dass die Auftaktepisode der Staffel den Titel „Lass los, die NSA liebt Dich“ trägt.

Die NSA überwacht bekanntermaßen alles und jeden, nur keine Amerikaner. Aber Cartman fühlt sich beobachtet, von der NSA, ja, von der Regierung selbst, weswegen er zur Gegenwehr ansetzt. Er verkleidet sich als Bill Clinton, dringt bei der NSA ein und will dort alles über ein soziales Netzwerk namens Shitter herausfinden, das per Gedankenübertragung funktioniert.

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Weniger brenzlig ist dann schon „Infotainment Mörderpornos“, der sich mit sexuellen Perversionen befasst. In Southpark sind die Mörderpornos populär. Das ist eine neue Spielart unter Eheleuten, die sich beim Sex filmen und so tun als, würde der eine den anderen umbringen. Eigentlich ja ein unschuldiger Spaß, aber Stan hat Angst, dass bei seinen Eltern schnell Ernst draus werden könnte.

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Was tun, wenn der eigene Sohn die "schmuddeligen" Sender hat sperren lassen?
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Es ist ja bekannt, dass „South Park“ gegen alles und jeden schießt. Mit den Mitteln der Satire wird draufgehauen, was das Zeug hält. Das zeigt sich auch wieder sehr schön an „World War Zimmerman“, der eine Variation von „World War Z“ ist und Cartman in der Rolle von Brad Pitts Figur zeigt. Nur: Er kämpft nicht gegen Zombies, sondern gegen Schwarze, die im ganzen Land für Unruhe sorgen.

Emos und Gingers

In „Goth Kids 3“ wird Henriette in ein Camp geschickt, wo ihr Benehmen beigebracht werden soll. Ihre Eltern sind es leid, einen kleinen Goth Zuhause zu haben. Dumm nur, dass sie als Emo zurückkehrt. In „Die Zähmung des widerspenstigen Spaltes“ sorgt sich Kyle, dass ihn sein Bruder nicht mehr mag. Cartman erzählt indes in „Ginger Kuh“ die Mär von einer rothaarigen Kuh, die er gesehen haben will, doch Kyle glaubt ihm natürlich nicht. Doch die rote Kuh erregt Aufmerksamkeit, ist sie doch scheinbar Teil zahlreicher Prophezeiungen großer Religionen.

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Bringt uns diese Kuh den Weltfrieden?
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Playstation oder Xbox?

Das ist ein Glaubenskrieg, der wohl nie beigelegt wird. Er erfasst auch die Kids von „South Park“, als in „Die Red Robin Hochzeit“ am Schwarzen Freitag, an dem die Läden sehr günstige Angebote auffahren, Cartman alle mobilisiert, um das Einkaufszentrum als erste zu stürmen. Aber dann droht eben ein Krieg der Knöpfe, als es darum geht, was die bessere Spielkonsole ist: Xbox oder Playstation. Kurios dabei: Stan und Kyle stehen mal auf unterschiedlichen Seiten.

Das Highlight der Staffel: der große Konsolenkrieg!Fazit lesen

Der große Konsolenkrieg ist dabei nicht in einer Folge vorbei. Gleich drei Episoden werden darauf verwandt, mit abstrusen Gags und coolen Titeln. Sehr schön ist „Das Lied von Arsch und Feuer“, das natürlich an „Game of Thrones“ angelehnt ist. In dieser Folge weitet sich der Konsolenkrieg aus. Auf Seiten der Xbox agiert Bill Gates, bei der Playstation der Boss von Sony.

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Das große Finale: der Konsolenkrieg.
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Den Abschluss findet die Geschichte in „Titten und Drachen“, wobei Intrigen und Ränkeschmiede wie in Westeros Gang und Gebe sind. Am Ende ist nichts mehr wie es war. Naja doch, aber Kenny geht mal wieder drauf.

Den Abschluss der Staffel stellt „The Hobbit“ dar, in dem Wendy eine Kampagne startet, weil Mädchen Schönheitsidealen nacheifern sollen, denen man kaum gerecht werden kann. Natürlich sorgt eine solche Emanzentour für allerhand Ärger. Woher der Titel kommt? Wendy bezeichnet Kim Kardashian als Hobbit, was deren Gatten Kanye West dazu bringt, die Welt davon überzeugen zu wollen, dass seine Frau alles andere als eine solche Kreatur ist.