HBO-Vizepräsident Bob Zitter äußerte sich skeptisch gegenüber 3-D sowie 4K im TV-Bereich. Auf dem Connected-TV-Kongress in London meinte er, dass die 3-D-Technologie bei den TV-Zuschauern bereits durchgefallen sei.

Sonstiges - HBO-Vizepräsident: 3-D ist tot, 4K hat keine Chance

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuSonstiges
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 67/681/68
Der Toshiba 55ZL2G bietet brillenloses 3-D. Seht ihr das ähnlich wie Zitter, dass sich 3-D und auch 4K nicht durchgesetzt haben bzw. nicht mehr durchsetzen werden?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Grund dafür sind natürlich die 3-D-Brillen, zumal sich schon sehr früh abgezeichnet habe, dass die Zuschauer nicht bereit sind, beim Fernsehen diese tragen zu wollen. Zudem sei nicht zu erwarten, dass sich autostereoskopische 3-D-TVs durchsetzen werden - also brillenlose 3-D-Darstellung.

Und was Ultra HD (4K) betrifft, so habe er große Zweifel, ob diese Technologie überhaupt Potential besitze, sich in den Wohnzimmern durchzusetzen. Denn nur 25 bis 30 Prozent der US-Haushalte verfügen über ausreichend Platz, um ein TV-Gerät aufzustellen, das auch wirklich groß genug sei, um vom Unterschied zwischen Full HD und Ultra HD zu profitieren.

Für die Programmveranstalter wären die etwa 30 Prozent eine viel zu kleine Zielgruppe, so dass sich eine Ausstrahlung in Ultra HD nicht lohne und damit künftig wohl auch nicht zu rechnen sei.

Wie Zitter noch sagte, würde eine Auflösung in Ultra HD jedoch erst dann Sinn ergeben, wenn man sie mit autostereoskopischem 3-D für eine Darstellung in 3-D-Full-HD verbinden könnte - so wie der Toshiba 55ZL2G beispielsweise.