Six Feet Under – Gestorben wird immer - Infos

Die US-amerikanische TV-Serie "Six Feet Under - Gestorben wird immer" stammt aus der Feder des oscar-prämierten Autors von "American Beauty", Alan Ball, und wurde von 2001 bis 2005 von HBO produziert. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 13. April 2003 auf Premiere, während HBO das aus fünf Staffeln bestehende Drama erstmals am 3. Juni 2001 in den U.S.A. zeigte.

"Six Feet Under - Gestorben wird immer" handelt von der in Los Angeles lebenden Familie Fisher. Oberhaupt und Vater Nathaniel (Richard Jenkins) führt bereits seit vielen Jahren ein erfolgreiches kleines Bestattungsunternehmen im eigenen Haus, stirbt jedoch unmittelbar zu Beginn der Serie. Aufgrund des Unfalls sehen sich seine Söhne Nate (Peter Krause) und David (Michael C. Hall) gezwungen, das Geschäft zu übernehmen. Sie erhalten Unterstützung von ihrer Mutter Ruth (Frances Conroy) und ihrer jüngeren, rebellischen Schwester Claire (Lauren Ambrose).

Der Tod ist in "Six Feet Under - Gestorben wird immer" allgegenwärtig. Zu Beginn einer jeden Folge erlebt der Zuschauer, wie eine fremde Person aus dem Leben scheidet und anschließend beim Bestattungsunternehmen der Fishers für den letzten Weg vorbereitet wird. Durch diesen Einstieg wird nicht nur regelmäßig die Grundstimmung der Folge gesetzt. Die verschiedene Person tritt zum Teil, genau wie der Vater Nathaniel über die gesamte Serie verteilt, wieder in der Vorstellung von Nate, David, Ruth und Claire auf und verkörpert aktuelle Ängste und Gefühle.

Treibendes Element der Handlung von "Six Feet Under - Gestorben wird immer" ist die Entwicklung der Charaktere. Jede der Hauptpersonen begeht Fehler, wird von Selbstzweifeln geplagt und gerät mit anderen aneinander. Aufgrund des facettenreichen Drehbuchs wirkt ihr Handeln zumeist absolut plausibel und ermöglicht dem Zuschauer eine starke Identifikation. Im Laufe der fünf Staffeln entwickeln sich alle Personen entscheidend weiter, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

"Six Feet Under - Gestorben wird immer" wurde durch die Enttabuisierung von Themen wie Tod, Homosexualität, Drogenmissbrauch und Adoleszenz im Angesicht fehlender patriarchalischer Verhältnisse sowie die Authentizität der Charaktere mit insgesamt 46 anerkannten Preisen und 117 Nominierungen bedacht. Auch der schwarze Humor der Serie wurde häufig in höchsten Tönen gelobt.