Peter OsteriedNachdem die neue Serie „Person of Interest“ schon im August auf RTL Crime startete, gibt es die Free-TV-Premiere auf RTL am 13. September. Immer donnerstags wird die neue Krimiserie von Jonathan Nolan, dem Bruder von „The Dark Knight“-Regisseur Christopher Nolan, ausgestrahlt.
Eine interessante Serie mit interessanten Figuren, spannenden Wendungen und herausragenden Darstellern. Richtig angepackt, kann die Grundidee noch für ganz große Geschichten dienen.FazitAls einer der Produzenten fungiert J.J. Abrams („Lost“, „Fringe“), allerdings fühlt sich die Show tatsächlich mehr wie das Kind von Nolan an. Der Vorteil dabei? Man darf zumindest frohen Mutes sein und hoffen, dass sie ein Ende bekommen wird, das auch in sich sinnig sein wird.
Nach dem Tod seiner Freundin ist der ehemalige Green Beret und CIA-Agent John Reese (Jim Caviezel) total versumpft. Er vegetiert als Penner dahin, bis sich der zurückgezogen lebende Milliardär Harold Finch (Michael Emerson) an ihn wendet. Er bietet ihm die Möglichkeit an, Menschenleben zu retten. Denn nach dem 11.9. hat er eine Maschine gebaut, die aus einem allumfassenden Überwachungsapparat sämtliche Informationen zusammensammelt und auswertet.
Das Ziel ist es, Terroristen aufzuspüren, bevor sie losschlagen können. Doch die Maschine ist effektiver als das. Sie kann auch anhand all der Daten vorherbestimmen, dass manche Menschen Opfer eines Gewaltverbrechens werden. Diese irrelevanten Daten werden täglich gelöscht, aber durch eine Hintertür hat sich Finch Zugang zu seiner Maschine verschafft und nimmt nun diese Daten und möchte Leben retten. Doch dazu braucht er einen Spezialisten wie John Reese.
Da sie immer nur die Sozialversicherungsnummer wissen und keine Ahnung haben, ob es um den Täter oder das Opfer geht, ist ausgiebige Recherche vonnöten, um die Verbrechen zu verhindern. Hilfe erhalten die beiden dabei von zwei Detectives der New Yorker Polizei.
Paraderolle: Michael Emerson wurde als mysteriöser Ben Linus in der Serie "Lost" bekannt.Die Hauptrollen sind prominent besetzt. Als kampferprobter John Reese agiert Jim Caviezel, der einst Jesus in „Die Passion Christi“ war und als „The Prisoner“ schon Serienerfahrung sammeln konnte. Er liefert, wie man es von ihm erwartet, eine nuancierte Darstellung ab, ist seine Figur doch ein Mann, der alles verloren hat.
Schon der Einstieg der Serie macht dies deutlich, als ein Voice-Over erklärt, dass man zu mehr werden kann, als man war und je hoffte zu sein, wenn man den richtigen Partner im Leben gefunden hat. Aber was, wenn einem dieser Partner genommen wird?
Produzent: Jonathan Nolan
The Witcher 2: Assassins of Kings
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Es gibt gleich am Anfang eine Folge mit so einem Soldaten, 2 oder 3, nicht davon abschrecken lassen, das ist ein einmalige Tiefpunkt, leider empfindlich zu Beginn.