Peter OsteriedEs war einmal vor nicht langer Zeit, da wollte ein amerikanisches Network eine Fantasy-Serie produzieren. Man wusste sogar schon, was für eine Serie das werden sollte. Nicht weniger als ein erfolgreicher Comic sollte Pate stehen: das märchenhafte „Fables“ von Bill Willingham und Mark Buckingham. Darin erzählen die beiden Künstler von Märchenfiguren rund um Schneewittchen, die das Märchenreich verlassen mussten, weil es von einem schrecklichen, anonymen Gegner eingenommen worden war.
Aufwendige Fantasy-Serie, die Märchenfiguren im neuen Gewand präsentiert und eine große, sich entwickelnde Geschichte zu erzählen hat.FazitDie Märchenfiguren, die Fables, flohen in unsere Welt, wo sie unerkannt unter den Menschen leben – in einer Gemeinde namens Fabletown.
Doch dann trug es sich zu, dass man sich zwischen dem Network ABC und den Comic-Machern nicht einigen konnte. Eine Verfilmung von „Fables“ sollte es plötzlich nicht mehr geben, aber dann debütierte im Spätsommer 2011 die von den „Lost“-Autoren Adam Horowitz und Edward Kitsis entwickelte Show „Once Upon a Time – Es war einmal“. Und es sah so aus, als hätte man bei ABC der Einfachheit halber entschieden, eine eigene „Fables“-Version zu entwickeln.
Alles beginnt mit Emma Swan (Jennifer Morrison), die ein schweres Leben hinter sich hat, wuchs sie doch nicht bei ihren Eltern auf. Dafür gibt es einen guten Grund, wie sie vom kleinen Henry erfährt, der sie zuhause aufsucht. Sie ist die Tochter von Schneewittchen, die sie wegschickte, um sie zu beschützen.
Denn das Märchenreich fiel unter die Knute der bösen Königin. Die Königin sprach einen Zauber aus, der Schneewittchen und all die anderen vergessen ließ, wer sie eigentlich waren. Sie lebten fortan in der Kleinstadt Storybrooke, wo die böse Königin als Bürgermeisterin thront. Henry ist ihr Adoptivsohn – seine wahre Mutter ist jedoch Emma, die er nun davon überzeugt hat, in Storybrooke zu bleiben. Denn nur sie kann den Zauber brechen.
Märchen als giftige Fantasy-Interpretation: Die TV-Serie Once Upon A Time.In den USA ist die erste Staffel von „Once Upon a Time – Es war einmal“ schon gelaufen, nun debütiert sie auch im deutschen Fernsehen – und das gleich dreimal. Die Serie gehört der RTL-Sendergruppe, wo man offenbar beschlossen hat, das Format so gut zu melken, wie es irgendmöglich ist.
Darum gibt es die Erstaufführung der Episoden auf dem Pay-TV-Sender Passion. Wer den nicht kaufen will, der kann auch locker warten, denn nur ein paar Tage später, am 12. September 2012, ist die Show schon im Free-TV zu sehen. Sie läuft dann regelmäßig jeden Mittwochabend auf SuperRTL.
Doch damit nicht genug, an jedem darauffolgenden Sonntag zeigt RTL die Serie, wenn auch nur im Vormittagsprogramm. Auf jeden Fall wird es interessant zu sehen, ob dieses Experiment in der Form lange Bestand hat, könnten die sonntäglichen Einschaltquoten doch einigermaßen ernüchternd sein.
Produzent: Adam Horowitz, Edward Kitsis
Dragon's Dogma
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Der Mann ist total gut.
Die Serie an sich schaffts ziemlich genial, immer wieder neue Twists einzubauen. Und die Parallelität zwischen den Sequenzen der Märchen- und der Realwelt find ich auch echt gut.
Bin jetzt bei Folge 12 oder so und ich denk mal, bis zum Start der zweiten Staffel in 2 Wochen hab ich die erste durch und ich muss sagen, ich bin jetzt schon auf die zweite Staffel gespannt.
Reingucken lohnt sich aber allemal, allein wegen "Mr. Gold".
Tut mir Leid, aber das muß jetzt sein: Alter Falter...kommst Du aus dem Mittelalter, was für Rollenvorstellungen hast Du eigentlich?
Und mal im Ernst, Desperate Housewives ist definitiv nix für BrigitteLeserInnen-wenn wir schon mal die GenderKlischees bedienen müssen. Bloß weil etwas Story und Charakterentwicklung hat, heißt das nicht, das es nicht für Männer geeignet ist.
Und zu OUAT: Es hätte richtig gut werden können, ist aber nur so Mittelmaß- das Schauspieleraufgebot ist relativ durchwachsen, die Dialoge (im Englischen) teils sehr peinlich und zuweilen dumm geschrieben und die Figuren...naja, Fremdschämen ist ab und an angesagt. Wenn man sonst nix zu schauen hat, ist die Serie ganz gut, ansonsten würde ich an deiner Stelle auf andere Serien ausweichen,z.B. American Horror Story.
Ja, durchaus. Ich finde OUAT sogar besser als GRIMM. Köpferollen würde ich jetzt aber nicht unbedingt erwarten ;)
Naja, bei der Eventprogrammierung von RTL 2 ist die Serie nach drei Tagen schon wieder weg vom Fenster ;)
Also ich hab die ersten beiden Folgen gesehen und kann nur sagen tolle Serie.
Freu mich tierisch auf die nächsten Folgen[