Die erfolgreichste Serie im deutschen Free-TV ist schon seit einiger Zeit NCIS, das nicht nur auf einem, sondern gleich zwei Sendern läuft und selbst mit den x-ten Wiederholungen noch traumhafte Quoten einfährt. Aber natürlich ist SAT 1 auch darauf versessen, den Zuschauern so schnell als möglich neues Material zu bieten.

Darum starten nun auch „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ mit neuen Folgen – und das, obwohl die Staffeln in den USA auch erst im letzten Herbst gestartet sind. Aktualität wird hier jedoch ganz groß geschrieben. Von der zwölften Staffel von „Navy CIS“ sind in den USA bislang auch erst zehn Folgen gelaufen, die nun flott im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden.

Den Anfang macht die Folge „Die Nadel im Heuhaufen“, in der IT-Fachmann Kevin Hussein nach Moskau muss, um seinen kranken Onkel zu besuchen. Da er verfolgt wird, holt er Gibbs und McGee zu Hilfe, die dann allesamt abgeschossen werden, als sie in einem Helikopter in Richtung Finnland unterwegs sind. Das ist ein starker und auch optisch interessanter Auftakt der Staffel, der eine andere Umgebung, andere Umstände und ganz eigene Bedrohungen mit sich bringt. Das ist aufregend gestaltet und zeigt zudem, dass die Show selbst nach elf Jahren noch frische Ideen aufzuweisen hat.

Navy CIS Staffel 12 / Navy CIS: L.A. Staffel 6 - Die neuen Staffeln starten

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 9/111/11
Endlich startet die sechste Staffel.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das Weiße Haus

In den weiteren Folgen wird ein Vertrauter des Präsidenten ermordet, man ermittelt im brutalen Mord an einer Navy-Forscherin, der der Kopf abgetrennt wurde, fischt auf hoher See eine Leiche aus dem Wasser und sucht den Mörder einer Psychiaterin.

Am Interessantesten ist jedoch ein Fall, in dem ein Mann ermordet wird, der Dossiers über Navy-CIS-Mitarbeiter führt, darunter auch Ducky. Damit geraten sowohl Ducky als auch andere in ernsthafte Gefahr.

Diese Folge brilliert auch, weil sie schön mit Duckys Vergangenheit spielt und damit die personelle Historie der Show weiter auffächert.

Drüben in Los Angeles

Bei „Navy CIS: L.A.“ befindet man sich nun am Beginn der sechsten Staffel. Der Spin-off ist weiterhin erfolgreich, wenn auch ein klein bisschen weniger als die Mutterserie. Aber für ein weiterhin langes Leben reicht es vollkommen, so dass mit dieser Staffel sicherlich auch noch lange nicht Schluss ist.

Navy CIS Staffel 12 / Navy CIS: L.A. Staffel 6 - Die neuen Staffeln starten

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 9/111/11
Habt ihr sie vermisst?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auch hier ist es so, dass die neue Staffel erst im Herbst in den USA gestartet ist. Bis Ende letzten Jahres wurden nur elf Folgen ausgestrahlt, so dass man im Deutschen wieder nahe dran ist.

Den Anfang macht „Die Unterwasserbombe“, die direkte Fortsetzung des vorherigen Staffelfinales. Hier haben fanatische Moslems ein U-Boot zu einem riesigen Unterwasser-Torpedo umfunktioniert und wollen damit einen Flugzeugträger im Hafen von San Diego in die Luft jagen, was Callen und Sam natürlich verhindern müssen.

Dark Net und andere hässliche Orte

In einer weiteren Folge ermitteln Callen und Sam im Todesfall eines Mannes, der sich im Dark Net herumtrieb. Außerdem geht es nach Washington, wo sich Hetty einem Untersuchungsausschuss stellen muss. Das ist der rote Faden der frühen Folgen dieser Staffel, aber daraus wird nicht nur dramatisches Potenzial abgerufen, auch Action gibt es. Denn die NCIS-Ermittler müssen verhindern, dass Auftragsmörder Hetty in Washington ausschalten.

Die Serie arbeitet stark mit einer eigenen Mythologie. So geht es auch häufig um einen Erzfeind von Hetty, der diese ausschalten will. Darüber hinaus bedient man sich aber auch gängiger Plots, etwa dann, als Sam des Mordes verdächtigt wird, aber ein Doppelgänger die Tat tatsächlich begangen hat.