House of Cards (UK) - Infos

Das britische Original des Politikthrillers „House of Cards“ wurde schon 1990 von BBC produziert. „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“-Drehbuchautor Andrew Davies adaptiere den Roman von Michael Dobbs, einem ehemaligen Stabschef der konservativen Partei. Der Roman trägt im deutschen den Titel "Ein Kartenhaus". Die Premiere der vier Folgen von "House of Cards" fand am 18. November statt.

Nach dem Rücktritt von Margaret Thatcher ist die konservative Partei dabei einen neuen Anführer zu wählen. Francis Urquhart (Ian Richardson), ein Parteimitglied und Chief Whip im House of Commons stellt die Kandidaten direkt für den Zuschauer vor. Der populäre und anständige Henry „Hal“ Collingridge (David Lyon) geht aus den Auseinandersetzungen siegreich hervor.

Zwar ist Urquhart Collingridge sehr abgeneigt, doch zeigt er es nicht, da er eine höhere Position im Kabinett erwartet. Nach den Wahlen, bei denen die Partei nur knapp gewinnt, schlägt Urquhart eine Umbesetzung des Kabinetts vor, um dadurch seine erhoffte Beförderung zu erlangen. Doch Collingridge macht keine Anstalten überhaupt irgendwelche Änderungen vorzunehmen. Urquhart will Collingridge nun endgültig vertreiben. Dabei bekommt er die Unterstützung seiner Frau Elizabeth (Diane Fetcher).

Mit ihrer Zustimmung beginnt Urquhart eine Affäre mit Mattie Storin (Susannah Harker) einer Junior-Politikreporterin eines konservativ-anhauchenden Boulevard-Newsblattes, dem Chronicle. So kann er Mattie manipulieren und die Berichterstattung über den Führungswettstreit zu seinen Gunsten wenden.

Ein weiter unfreiwilliger Helfer in Urquharts Schema ist Roger O'Neill (Miles Anderson), ein kokainabhängiger Konsultant für öffentliche Arbeit. Mit seiner Hilfe kann Urquhart Informationen über Budgetkürzungen durchsickern lassen, die Collingridge bloßstellen. Jeder der ihm über den Weg läuft und der seinen Zwecken dienlich ist Collingridge loszuwerden, wird manipuliert und mit eingespannt. Urquhart schreckt vor nichts zurück, um sein Ziel zu erreichen.

Die erste Episode der Serie wurde genau zwei Tage vor den Wahlen der konservativen Partei ausgestrahlt. Autor Michael Dobbs sagte, dass Politiker John Major alles stehen und liegen lies, um sich die Show anzusehen. Denn in einer Zeit von desillusionierten Politikanschauung würde die Serie genau die Stimmung der Nation einfangen, so Major.

"House of Cards" ist der erste Teil der Trilogie, gefolgt von "To Play the King" (dt. "Um Kopf und Krone") und "The Final Cut".

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