Vor fünf Jahren endete „Heroes“ damit, dass Claire Bennett ihre Kraft vor der ganzen Welt demonstrierte und damit die Menschen mit Kräften ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte. Damit wollte Tim Kring einen neuen Story-Bogen beginnen, der in der fünften Staffel hätte ausgebreitet werden sollen. Der Titel: „Brave New World“.

Heroes Reborn - TeaserEin weiteres Video

Diesen Titel trägt nun die erste Folge von „Heroes Reborn“, einer 13-teiligen Staffel, die die alte Serie fort-, aber auch neue Akzente setzt. Tim Kring ist wieder an Bord, einige seiner alten „Heroes“ sind auch mit dabei, darüber hinaus gibt es aber vor allem auch neue Figuren. Denn es ist eine neue Welt, in die Kring uns hier stürzt.

Heroes Reborn - Die Helden sind zurück

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Die neue Serie startet in Deutschland am 06.10.2015.
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Alles beginnt vor einem Jahr, am 13. Juni in Odessa, Texas. Dort wird eine große Veranstaltung abgehalten, die Menschen und Evos – so nennt man jene mit Kräften – vereint. Eine neue Zukunft soll geboren werden, doch sie vergeht in einer gewaltigen Explosion, die nur wenige überleben, darunter auch Noah Bennett, der glaubt, dass seine Tochter diesem Terrorakt auch zum Opfer gefallen ist.

Die Medien machen Mohinder Suresh dafür verantwortlich, der als Führer einer promenschlichen Terror-Organisation gilt. Aber längst nicht alle Evos wollen das glauben, vor allem nicht jene, die Mohinder früher kennen gelernt haben.

Bennett wird von Quentin Frady aufgesucht, der zahlreiche Akten besitzt und der Meinung ist, dass die Wahrheit über den 13. Juni verschwiegen wird. Zuerst will Bennett nichts mit ihm zu tun haben, aber als der Haitianer versucht, ihn umzubringen, ändert sich das. Gemeinsam gehen sie der Sache auf den Grund und Bennett muss erkennen, dass er nicht weiß, was am 13. Juni passiert ist. Was wirklich passiert ist. Vielleicht könnte seine Tochter sogar noch leben.

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Man besinnt sich auf die Stärken der Mutterserie.
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Neue Helden

Wie schon bei der ersten Staffel von „Heroes“ werden auch hier beim Staffelauftakt Figuren aus aller Herren Länder vorgestellt, die sich erst im Verlauf der Geschichte treffen werden. So hat man Miko Otomo, die als Katana Girl in einem Game leben und agieren kann, den jungen Tommy, der Menschen und Objekte wegteleportieren kann, Carlos, der als maskierter Superheld für Recht und Gerechtigkeit sorgen will und Caspar Graham, der den Evos nachspürt und seine eigenen Ziele verfolgt.

Darüber hinaus hat man die Geheimorganisation Renautas, zwei Vigilanten, die es sich zur Aufgabe gesetzt haben, alle „Freaks“ zu töten und weitere Figuren, die mal mehr, mal weniger in die Story integriert sind.

Rückkehrer aus der alten Serie gibt es auch. Neben Noah Bennett tauchen weiterhin Masi Oka als Hiro Nakamura, Greg Grunberg als Matt Parkman, Sendhil Ramamurthy als Mohinder Suresh, Jimmy-Jean Louis als der Haitianer, Christine Rose als Angela Petrelli und Noah Gray-Cabey als Micah Sanders auf.

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Die neue Serie startet in Deutschland am 06.10.2015.
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Rettet die Welt

Bei „Heroes“ ging es nie nur um die kleinen Geschichten, dementsprechend wird auch „Heroes Reborn“ ganz groß aufgezogen. Denn hier geht es um die Errettung der Welt, zumindest aber um das Bewahren der Menschheit vor der Auslöschung. Nach den ersten zwei Folgen lässt sich noch nicht genau sagen, was die große Bedrohung sein wird, aber das Mysterium wird hier so spannend aufbereitet, dass man unbedingt am Ball bleiben möchte, um mehr herauszufinden.

Interessant ist bei dieser neuen Serie auch der Konflikt zwischen Menschen und Evos, der letztere in den Untergrund treibt. Das erinnert an die Mutanten des Marvel-Universums oder – um ein extremeres Beispiel zu bemühen – um die mutmaßlichen Hexen im Mittelalter, die von der Inquisition gejagt wurden.

Rückbesinnung auf alte Qualitäten: Heroes Reborn erinnert an die exzellente erste Staffel von Heroes.Fazit lesen

Richtig angepackt, ist das die ganz große Geschichte, die „Heroes Reborn“ auch über eine Staffel hinaus weitertragen könnte. Denn dass mit dieser Event-Serie gleich wieder Schluss sein sollte, ist natürlich nur dann der Fall, wenn die Quoten eine Fortführung nicht rechtfertigen. Falls dem aber nicht so ist, wäre das Network ABC dumm, nicht weitere Staffeln zu produzieren. Immerhin leben wir im Zeitalter des Superhelden!