Eines gleich vorweg: Die Zeichentrickversion der „Guardians of the Galaxy“ ist keine Fortsetzung des Films und bereitet auch nicht dessen Sequel vor. Das hat James Gunn schnell klargestellt. Eine Vermengung des Marvel Cinematic Universe und der Zeichentrickversionen wird es nicht geben. Aber eines muss man auch feststellen: Die Fernsehserie besteht aus der DNS des Kinofilms, man kann sie durchaus als eine Fortsetzung betrachten, nur halt eine, die mit den eigentlichen Filmen nichts zu tun hat, abgesehen davon, dass dieser den Startschuss darstellte.

Im Jahr 2014 machte die Runde, dass die Guardians ihre eigene Zeichentrickserie bekommen könnten. Als sie Gastauftritte in „Avengers Assemble“ und „Ultimate Spider-Man“ absolvierten, war das so etwas wie die Bestätigung. Hier testete man an, wie die Animationsversion der Weltraumhelden ankam. Im Januar 2014 gab es dann das grüne Licht für die Serie.

Guardians of the Galaxy - Keine Fortsetzung, aber trotzdem geil!

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Den Charakteren und ihrem Hintergrund kann im Serienformat viel Platz eingeräumt werden.
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Noch vor dem Kinostart des ersten Films kündigte man dann die Serie an. Da der Film aber noch besser lief als erwartet, beschleunigte man die Arbeiten an der Serie, so dass sie im Spätsommer 2015 in den USA ihre Premiere feiern konnte.

Das Universum retten

Die Guardians sind in den Besitz eines Artefakts gelangt, das den Namen Spartaxian CryptoCube trägt und in Verbindung mit dem Volk der Spartax steht. Darin enthalten ist eine Karte, die zur kosmischen Saat führt, einer mächtigen Waffe, mit der man ein neues Universum erschaffen kann.

Es liegt nun an den Guardians, die Saat zu vernichten, bevor sie in die Hände von Thanso fällt, dessen Lakaien Korath und Nebula danach suchen. Und auch die Ravagers unter dem Kommando von Yondu sind an der Saat interessiert …

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Kleiner Anfang, große Wirkung

Im Vorfeld des Serienstarts präsentierte man noch eine Reihe von Kurzfilmen, die sich mit der Vorgeschichte der einzelnen Guardians befassen. Hier erfährt man, wie Groots Heimatwelt von Ronan vernichtet wurde, wie das Baumwesen auf Rocket traf, wer aus ihm Rocket Raccoon gemacht hat, wie Star-Lord als Kind bei den Ravagers lebte, wie Drax in Nova-Corps-Gefangenschaft geriet und wie sich Gamora dem Einfluss von Thanos entzogen hat.

Guardians of the Galaxy - Keine Fortsetzung, aber trotzdem geil!

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Guardians of the Galaxy startet bei uns am 13. Februar 2016.
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Die Serie zeigt die Guardians dann schon als Team, wobei zahlreiche Elemente des Films vorhanden sind, inklusive des Celestial-Kopfs Knowhere oder des Spacedogs Cosmo. Darüber hinaus hält man bei der Serie aber auch Unerwartetes parat. So gibt es den Drachen Fin Fang Foom zu sehen. Aber es geht noch weit tiefer in die Marvel-Mythologie hinein, denn die Guardians werden von Symbionten angegriffen. Das sind die außerirdischen Wesen, von denen eines einst als das schwarze Kostüm von Spider-Man diente und später Venom wurde.

Darüber hinaus versucht man, Ronan wiederzubeleben, Gamora verrät (scheinbar) die Guardians und die Mutter und die Schwester von Rocket lernt man auch kennen.

Guardians of the Galaxy - Greatest Hits TeaserEin weiteres Video

Die Songs

Marvel hat für die Serie eine ganze Reihe von Songs aus den 1970er Jahren lizensiert. Nicht nur ist jede Folge nach einem Song benannt – oder bezieht sich auf einen –, nein, man kann das „awesome mix tape“ auch hören. Unter anderem sind das „Hooked on a Feeling“ von Blue Swede, „Drift Away“ von Dobie Gray, „I Will Survive“ von Gloria Gaynor und „Don’t Stop Me Now“ von Queen. Diese Songs – und acht andere – finden sich auch auf der CD “Marvel’s Guardians of the Galaxy: Cosmic Mix Vol. 1“, die im September 2015 veröffentlicht worden ist.