In den USA ist die dritte Staffel von „Grimm“ noch nicht ganz gelaufen, da hievt sie Vox auch schon ins deutsche Programm. Ab dem 5. Mai geht es mit den Abenteuern von Nick Burckhardt weiter.

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Am Ende der zweiten Staffel wurde Portland von Zombies überrannt. Das Ende sollte bewusst offen sein, um die Spannung zu steigern. Vorteil des deutschen Publikums ist, dass die Wartezeit auf die Fortsetzung nicht so lange war wie in den USA.

Die Geschichte geht direkt mit „Absturz“ weiter. Nick wurde von Zombies infiziert. Seine Freunde Monroe, Rosalee und Juliette versuchen derweil, herauszufinden, was mit ihm passiert ist und erhalten dabei Hilfe von Hank und Captain Renard. Nick wurde entführt und in das Flugzeug von Baron Samedi gebracht. Er kann sich befreien, es kommt zum Kampf und daraufhin auch zum Absturz der Maschine. Nick überlebt diesen als Zombie natürlich, aber er ist in diesem Zustand auch gefährlich. Das ist seinen Freunden klar, die sich daran machen, ihn aufzustöbern.

Grimm - Staffel 3 - Von „Angel“ zu „Grimm“: Alexis Denisof gibt sein Debüt als Prinz Viktor

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Die dritte Staffel startet am 05. Mai auf Vox.
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Derweil versucht Adalind, ihre Kräfte als Hexenbiest wieder zurückzuerlangen, auch wenn sie sich dafür einem gefährlichen Ritual unterziehen muss.

Alles wieder auf Anfang

Natürlich hat wohl niemand damit gerechnet, dass Nick die ganze Staffel über als Zombie unterwegs ist („Dead Heat“ mit Zombie-Cops hätte dann wohl grüßen lassen …), weswegen sich die Situation klärt und Nick und seine Partner – Hank, aber auch Monroe – wieder auf allerhand Wesen treffen.

Darunter gibt es solche, die im Wasser leben und postkoital mit ihren Gespielen nicht gerade nett verfahren, Morde, die auf das Konto einer Latino-Legende gehen könnten und auch einen neunjährigen Jungen, der entweder ein Wesen oder aber von einem Dämon besessen ist.

Damit nicht genug. Im Verlauf der Staffel gibt es einen bösen Weihnachtsmann, einen Polizistenmörder, der seine Opfer skalpiert, ägyptische Götter und andere Gestalten.

Grimm - Staffel 3 - Von „Angel“ zu „Grimm“: Alexis Denisof gibt sein Debüt als Prinz Viktor

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Auch die dritte Staffel ist wieder ganz großes Kino.
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Persönliche Geschichten

Neben den Monstern der Woche gibt es natürlich auch eine fortlaufende Geschichte, die sich einerseits mit Adalinds Versuchen ihre Kräfte zurückzubekommen befasst, aber auch mit Captain Renard, auf den ein Anschlag verübt wird. Darüber hinaus kommen alle anderen Figuren in den Genuss eines Privatlebens. Rosalee muss sich damit arrangieren, dass ihr Freund ein Wesen ist, Monroe hat Probleme mit seinen Eltern und Hank ist frisch verliebt.

Das geht auch mit ein paar bekannten Gaststars einher. So werden Monroes Eltern von Dee Wallace Stone („Das Tier“, „Cujo“, „E.T.“) und Chris Mulkey („Captain Phillips“) gespielt, während für den rachsüchtigen Viktor Albert Wilhelm George Beckendorf, der den Tod von seines Cousins Eric sühnen will, niemand Geringeres als Alexis Denisof angeheuert wurde.

Schöne Mixtur aus Einzelgeschichten und übergeordnetem Handlungsbogen, aber so lose erzählt, dass man nicht unbedingt jede Folge sehen muss, um sich gut zu unterhalten.Fazit lesen

Der ist für die Produzenten ja kein Unbekannter, hat er als Wesley Wyndham-Price doch schon vor Jahren eine Hauptrolle in „Angel – Jäger der Finsternis“ gespielt. In der dritten Staffel von „Grimm“ ist er in sieben Folgen dabei.

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Neue Kreaturen, neue Wesen, neue Dämonen.
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Hier darf er mal den Schurken spielen, was Denisof mit Bravour meistert. Den Aristokraten zu geben, ist ihm so fremd ohnehin nicht, häufig schon hat er in seiner Karriere Snobs gespielt. Für „Grimm“ ist er nun eine echte Bereicherung.

Bekannte Gesichter

Neben Denisof und Co. gibt es noch ein paar andere bekannte Gaststars in dieser Staffel. Als Hexe Stefania Vaduva Popescu agiert die Iranerin Shohreh Aghdashloo („24“, „X-Men – Der letzte Widerstand“), Michael Welch („Twilight“), Kirk Acevedo („Fringe“), Sam Witwer (Aidan in „Being Human“), C. Thomas Howell („Hitcher“) und Derek Mears (Jason in „Freddy vs. Jason“) ist mal wieder ein Monster, hier nun ein Krampus. Damit wird mal wieder deutsche Folklore bedient, was in „Grimm“ Gang und Gebe ist.

Liebe liegt in der Luft

Exklusiv fürs Internet wurde die vierteilige Serie „Love is in the Air“ produziert, deren Folgen aber nur wenige Minuten Laufzeit haben. Hier richten Rosalee und Juliette eine Party aus, bei der der charismatische Madison eingeladen ist, um für Frauen interessante Produkte zu offerieren. Sie vermuten, dass der Mann ein Wesen namens Ziegevolk (wie immer: tolles Deutsch in der Serie), ist in dessen Natur es ist, Frauen mit Pheromonen zu bezirzen. Natürlich ist nicht alles so, wie es scheint.

Deutsche Fans werden diese Webserie wohl erst zu Gesicht bekommen, wenn die Staffel auf DVD veröffentlicht wird. Für die dritte Staffel ist sie nicht weiter von Belang, aber eine amüsante kleine Geschichte für Fans, die alles sehen und wissen wollen, stellt sie schon dar.