Peter OsteriedVox hat einige Zeit nach einem geeigneten Sendeplatz für die Serie „Grimm“ gesucht. Mit Krimis hat man beim Sender gute Erfahrungen gemacht, aber „Grimm“ ist eben nicht nur ein Krimiformat, sondern hat auch Horroreinschlag. Denn der Ermittler bekommt es hier mit Monstern aller Art zu tun.
Spannende und actionreiche Serie, die typische Krimi-Konventionen mit allerhand Monstern kombiniert.FazitAb Montag, den 18. Februar 2013 läuft „Grimm“ bei Vox. Zum Auftakt gibt es ab 20.15 Uhr eine Doppelfolge, später wird nur noch jeweils eine Folge um 21.15 Uhr ausgestrahlt. Bei Vox hofft man auf ähnliche Akzeptanz wie in den USA, wo bereits die zweite Staffel läuft.
Polizist Nick Burckhardt ist ein Grimm, ein Mensch, der Fabel- und Horrorgestalten erkennen kann, welche sich ansonsten unbemerkt in der Welt bewegen. Diese Gabe hat sich bei ihm manifestiert, als seine Tante im Sterben lag. Seiner Freundin und seinem Partner sagt er nichts davon, aber er erhält Hilfe von dem Wolfsmenschen Eddie Monroe. Noch ahnt Burckhardt nicht, wie dramatisch sich sein Leben fortan verändert.
Obwohl Nick und sein Kollege Hank gute Freunde sind, erzählt er der Grimm seinem Kollegen nichts von der außergewöhnlichen Begabung.„Grimm“ läuft etwas Gefahr, sich zu sehr dem Monster-der-Woche-Format zu ergeben, aber es gibt auch eine Mythologie, die ausgebaut wird, wenn auch nicht so intensiv, als dass man nicht einzelne Folgen für sich ansehen und seinen Spaß haben könnte, auch wenn man nicht regelmäßig der Serie folgt.
Die Serie setzt bei ihrem leichten roten Faden auch auf Figuren, die ein Doppelleben führen wie Burckhardts Boss Renard. Schon in der ersten Folge wird klar, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Man lässt sich aber Zeit, mehr über ihn zu enthüllen. Selbst zur Mitte der zweiten Staffel weiß man noch nicht allzu viel über den geheimnisvollen Renard, der aber dem prüfenden Blick des Grimms entgeht, was nur eines heißen kann: Er ist mächtig und gefährlich.
Die Serie funktioniert als Variation stinknormaler Crime-Serien, punktet jedoch, weil durch den übernatürliche Aspekt innerhalb des Procedural-Genres einen Mehrwert bietet.

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Danke. Genau meine Meinung.
Ich kann echt nicht nachvollziehen, wieso die so erfolgreich ist.
dito
Nach den 2 gestrigen Folgen schliesse ich mich ohne weiteres an. Keine Ahnung was einen Sender dazu bringt sowas zu produzieren.
Im Englischen ist es amüsant, die deutschen Wortkreationen für die Wesen zu hören, insgesamt finde ich, verschenkt die Serie eine Menge Potential. So sind die Grimms in der Vergangenheit eigentlich nur Killer gewesen, die alles, was nicht menschlich war gekillt haben... ungeachten dessen, ob das Wesen nun bösartig/gefährlich oder friedlich war.
Der aktuelle Grimm ist nun vorrangig Polizist und tötet nicht gleich jedes Wesen, dass er entdeckt. An diesem Punkt hätte man sich meiner Meinung nach mehr aufhängen können.
Es gibt ein paar Folgen mit den Eisbibern, eben Biberartige Menschen, die sehr gesellig untereinander sind, ansonsten extrem pazifistisch und ängstlich... Hier kam ich teilweise aus dem Lachen nicht mehr raus.
Ich guck die Serie gerne, weil es angenehme und einfache Unterhaltung ist. Anspruchvoll ist es aber nicht.
Ich bleib mal bei Arrow, die Serie ist genial!
Was ich bis jetzt gesehen habe gefiel mir aber ganz gut. Leichte Kost für den Abend.
"Once upon a time" hat mir jetzt nicht so zugesagt, hoffe Grimm gefällt mir da besser.
P.S.: Mannbärschwein wär noch cool gewesen :P