Schöpfer George R.R. Martin verteidigte die schockierende Szene der jüngsten Folge von Game of Thrones, nachdem es unter anderem via Twitter negative Stimmen hagelte. Solltet ihr die dritte Episode der vierten Staffel noch nicht gesehen haben, dann lest ab hier am besten nicht weiter. Letzte Warnung: hier wird mit Spoilern nur so um sich geworfen!

Game of Thrones - Spoiler: George R.R. Martin verteidigt schockierende Szene in Episode 3 / Staffel 4

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In der Serie wurde die aus dem Buch bekannte Szene aufgegriffen, in der Jaime Lannister (Nikolaj Coster-Waldau) und dessen Zwillingsschwester Cersei (Lena Headey) miteinander intim werden.

Allerdings wurde diese Szene in der Folge "Breaker of Chains" deutlich extremer dargestellt - vielleicht geht man hier sogar zu weit. Hier ist nämlich zu sehen, wie Cersei von Jaime neben dem Sarg ihres toten Sohnes Joffrey (Jack Gleeson) vergewaltigt wird.

Dass die Macher zu weit gehen, dieser Meinung sind zahlreiche Fans. Laut Martin sei die ganze Dynamik in der Serie jedoch anders als in der Buchvorlage, zumal man Jaimes Handlung geändert habe. Während Jaime im Buch nicht bei Joffreys Tod anwesend war, war er in der Serie bereits mehrere Wochen zurück und stritt sich mit Cersei. Sie war auch sehr abweisend gestimmt.

Zudem lassen sich die Gedanken der Figuren nicht direkt mit der Kamera darstellen. Der Vorteil für Martin bei den Büchern war es, die Gedanken mit Text aufzuzeigen - man befinde sich hier direkt im Kopf von Jaime. In der Serie wisse man nicht, welche Gedanken beide während der Szene haben.