'Game of Thrones'-Schöpfer George R. R. Martin schreibt seine Werke nicht auf einem modernen Computer - sein Arbeitscomputer hat Jahrzehnte auf dem Buckel und läuft noch mit MS-DOS.

Game of Thrones - Schöpfer George R. R. Martin setzt für Schreibarbeiten auf MS-DOS

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Die Geschichten rund um Game of Thrones entstanden in WordStar 4.0.
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Im Grunde nutzt er zwei Rechner: einmal zum Surfen, für seine Steuer und derartige Dinge sowie den Arbeitscomputer, der nicht mit dem Internet verbunden ist. Darauf läuft die Textverarbeitung WordStar 4.0, welcher er ganz besondere Vorzüge anrechnet.

Wie er gegenüber Late-Night Talk-Show-Host Conan O'Brien erklärte, verfügt das Programm über keinerlei Hilfen. So gibt es zum Beispiel keine Autokorrektur, was ihm sehr entgegenkommt. Denn Der Autor möchte keine Hilfe. Er hasse es bei diesen modernen Systemen, dass wenn man etwa einen Kleinbuchstaben schreibt, er automatisch in einen Großbuchstaben umgewandelt werde. Denn er wisse schließlich, wie man die Shift-Taste nutze - wenn er einen Großbuchstaben wollte, hätte er einen Großbuchstaben geschrieben.

Dass es Martin in technischer Hinsicht eher antik hält und auf alte Software vertraut, ist schon länger bekannt. In einem Blogeintrag von vor drei Jahren schrieb er beispielsweise, dass er kein Interesse an Twitter und Facebook hat.

Ein Vorteil der internetlosen DOS-Maschine ist natürlich, dass sich der Autor nicht mit Viren herumschlagen muss. Das ist auch ein Grund, warum er auf das angestaubte Betriebssystem setzt.

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