In einem Interview mit Galaxy's Edge wurde Autor George R.R. Martin unter anderem gefragt, wie er mit dem Tod in seinen Werken umgehe. Dieser antwortete: "Ich denke ein Autor, selbst ein Fantasy-Autor, hat die Pflicht die Wahrheit zu sagen. Und die Wahrheit ist, wie wir in Game of Thrones sagen, dass alle Männer sterben müssen."

Game of Thrones - George R.R. Martin: auch Helden müssen sterben

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Jeder stirbt - auch die Figuren in Game of Thrones.
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Vor allem wenn man laut Martin über den Krieg schreibe – ein Thema, das bei Game of Thrones bzw. Büchern zur Serie ein Kernelement darstellt: "Man kann nicht über den Krieg und Gewalt ohne den Tod schreiben. Wenn man ehrlich sein möchte, sollte es die Hauptfiguren betreffen."

Dabei hebt er ein Thema hervor, das in zahlreichen Erzählungen bzw. Romanen und Filmen allgegenwärtig ist. "Wir alle haben die Geschichte eine Million Mal gelesen, in der zahlreiche Helden in ein Abenteuer aufbrechen, und es ist der Held, dessen besten Freunde und seine Liebste, die durch erstaunlich haarsträubende Abenteuer gehen und niemand von ihnen stirbt. Die Statisten sind die einzigen, die sterben."

Und das sei Martin zufolge Mogelei, wenn keine Hauptfiguren sterben: "Sie gehen einen Kampf ein und ihr bester Freund stirbt oder sie werden schrecklich verwundet. Sie verlieren ein Bein oder der Tod trifft unerwartet ein."

George R.R. Martin: jeder wird sterben, auch die Figuren in Game of Thrones

Doch der Tod sei willkürlich und immer allgegenwärtig: "Er wird uns alle einholen. Wir alle werden sterben. Ich werde sterben. Ihr werdet sterben. Die Vergänglichkeit ist die Seele von all diesem Zeug. Man muss darüber schreiben, wenn man ehrlich sein möchte, vor allem wenn man über ein Handlungshoch in einem Konflikt schreibt. Sobald man akzeptiert, den Tod mit einzubinden, sollte man ehrlich sein und erkennen, dass es jeden zu jederzeit treffen kann. Du wirst nicht ewig leben, nur weil du ein süßes Kind oder der beste Freund eines Helden oder der Held selbst bist. Manchmal sterben auch Helden, zumindest in meinen Büchern."

Dennoch sei es für ihn immer schwer, einen Charakter sterben zu lassen, da er an ihnen hänge. Dennoch wisse er, dass es nötig sei: "Ich tendiere dazu zu glauben, dass ich sie nicht töte. Die anderen Charaktere töten sie. Ich weise alle Schuld von mir ab."

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