Peter OsteriedWir leben im Zeitalter von Sherlock Holmes. So populär wie heute war Arthur Conan Doyles Detektiv wohl noch nie. Zu den „Sherlock Holmes“-Filmen mit Robert Downey Jr. und der BBC-Serie „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch, die beide die Figur neu erfanden, gesellt sich nun die amerikanische Serie „Elementary“.
Einer der besten Serienstarts des Jahres 2011. Diese moderne Version von Sherlock Holmes hat das Zeug dazu, der exzellenten britischen Serie den Rang abzulaufen.FazitWie „Sherlock“ transportiert sie den Detektiv in die Moderne. Ein Remake der BBC-Serie ist sie jedoch nicht. Sie steht auf eigenen Füßen und ist derartig gut, dass sie dem britischen Kollegen wohl bald den Rang ablaufen wird.
Im September in den USA gestartet, muss man hierzulande nicht lange auf das Debüt von Johnny Lee Miller als Sherlock Holmes warten. Sat1 hat sich die Rechte an der Serie gesichert und beginnt schon am 10. Januar 2013 mit der Ausstrahlung. Zu dem Zeitpunkt ist noch nicht einmal die komplette Staffel in den USA gelaufen. Darum wird es auch nicht mehr als acht bis zehn Folgen geben.
Dennoch: Schön, dass ein deutscher Sender mal so schnell reagiert. Ein Grund hierfür mag auch sein, dass „Elementary“ in den USA hervorragende Einschaltquoten einfährt.
Holmes und... äh, Dr. Watson?!Sherlock Holmes war schwer drogenabhängig und musste sich in den USA einer Therapie unterziehen. Früher war er als konsultierender Detektiv in London tätig, nun verfolgt er diese Aufgabe in New York.
Von seinem Vater wird Dr. Joan Watson angeheuert. Die ehemalige Chirurgin, die nicht mehr praktiziert, seit sie jemanden auf dem OP-Tisch verloren hat, arbeitet als Begleiterin. Sie hilft Drogenabhängigen, wieder im richtigen Leben Fuß zu fassen. Nun soll sie Holmes helfen, der ein schwieriger Klient ist. Aber Holmes mag sie, weil sie clever ist. Darum nimmt er sie zu den Fällen, die er zu lösen hat, auch immer wieder mit.
Holmes wird von Captain Toby Gregson immer wieder zu Fällen hinzugezogen und erweist sich als brillanter Beobachter, der Dinge sieht, die anderen entgehen.
Produzent: Robert Doherty
Resident Evil: Revelations
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Stimmt mich nicht gerade optimistisch, bis jetzt eher unterdurchschnittliche Massenware.
@Schnuckiputzi: Wenn die Liu endlich mal ins X-Rated-Business wechseln würde, würde ich vielleicht auch noch Fan...;)
Und Lucy Liu passte mal wieder überhaupt nicht ins Gesamtbild. Hmpf...
ALTHAAAR Lucy Liu passt immer ins Bild, die darf auch gerne mal den Pinsel schwingen bei mir.
Elementary hat dagegen nicht viel mit Sherlock Holmes zu tun. Ich weiß auch nicht, warum man unbedingt einen weiblichen Watson brauchte, sieht für mich ein bisschen nach krampfhafter Veränderung aus. Nichts gegen Lucy Liu, vielleicht wird das ja im Laufe der Serie noch was, aber ich halte sie für die Rolle nicht unbedingt für die richtige. Und Johnny Lee Miller bleibt im direkten Vergleich mit Benedict Cumberbatch erschreckend blass und hinterlässt eigentlich gar keinen bleibenden Eindruck.
Der Luxus, keine Fließbandserie produzieren zu müssen, tut der BBC-Serie im Vergleich zu Elementary sicher auch gut.
Mal schauen, ob die nächsten Folgen besser werden, aber bisher ist es nix besonderes. Weder als modernes Sherlock Holmes, noch als Krimiserie ganz allgemein. Nett, nicht mehr.
Lucy Liu fand ich nicht wirklich schlecht als weiblichen Watson auch wenn ich die Männerfreundschaft des Originals vorziehe.
Was mich ziemlich gestört hat war immer wieder die Anspielung auf den Vater von Holmes was meiner Meinung nach den größten Bruch zum Original brachte.
Und Lucy Liu passte mal wieder überhaupt nicht ins Gesamtbild. Hmpf...
Wertung: 4 von 10 für die erste Folge.
BBCs Sherlock ist schlicht ein Meisterwerk auf seine Weise. Nicht umsonst gibt es erst wenige Folgen. Qualität vor Quantität in dem Fall.
Dann: Ich hab die Serie mal angefangen, nach 2 Folgen liegen gelassen, neulich mal nochmal reingeguckt.
Zugegeben, sie ist nicht sooo schlecht, wie ich erwartet hab und beim ersten Mal gedacht hab, aber zu behaupten, dass das Machwerk Sherlock den Rang ablaufen kann, ist schlicht Blasphemie. Ich vertrete da lieber den Standpunkt, dass man die Serien nicht vergleichen kann. Denn wenn man sie tatsächlich vergleichen will, kackt Elementary sowas von gnadenlos ab.
Für mich als Sherlock-Holmes-Fan kommt da absolut keinerlei Holmes-Feeling auf - ganz im Gegensatz zur 1984er-Serie mit (Gott habe ihn selig) Jeremy Brett und der BBC-Serie. Und ich war zuerst auch skeptisch bei Sherlock, denn Sherlock Holmes ist bei mir eine Art Heiligtum. Aber Sherlock ist einfach nur ein Meisterwerk, das muss man einfach mal sagen.
Daher: Echt jämmerlich im Vergleich, aber ganz unterhaltsam für sich alleine.
Ich kommentiere sonst eigentlich nichts mehr von Peter Osteried, weil die Wellenlänge sowas von auseinanderdriftet (und es darum eigentlich eh nix bringt), aber bei dem Fazit hab ich mich wirklich am Kaffee verschluckt.
Man sollte trotzdem beide Versionen schauen, weil einfach beide ihren eigenen Scharm haben und mit guter Qualität überzeugen.