Dr. House - Infos

"Dr. House" ist eine US-amerikanische Arztserie, die im Laufe ihrer von 2004 bis 2012 andauernden Produktionzeit insgesamt acht Staffeln hervorgebracht hat und aus der Feder von David Shore stammt.

Dr. Gregory House (Hugh Laurie) ist ein grandioser Diagnostiker, der sein Umfeld aber mit zynischen Bemerkungen und schlechten Umgangsformen häufig zur Weißglut treibt. Er praktiziert am fiktiven Princeton-Plainsboro Teaching Hospital, wo er als Leiter der Abteilung für Diagnostische Medizin tätig ist und durch seine Spezialisierung auf den Bereich der Nephrologie und Infektionskrankheiten brilliert.

Nur aufgrund seines guten Freundes Dr. James Willson (Robert Sean Leonard), der Leiter der Onkologie und leitender Arzt ist, kann sich House seine regelmäßigen Fehltritte sowie die Missachtung der Krankenhausregeln erlauben. Seine Vorgesetzte, Dr. Lisa Cuddy (Lisa Edelstein), räumt ihm jedoch keine Sonderrechte ein, weshalb beide häufig aneinander geraten.

Eine typische Folge von "Dr. House" läuft im Normalfall nach einem festen Schema ab, die mit der Vorstellung des künftigen Patienten beginnt, der erste Symptome einer Erkrankung aufweist. Anschließend wechselt die Perspektive auf Dr. House, der gemeinsam mit seinem Team eine Diagnose erstellt, die durch Lügen der Patienten oder durch das Verschweigen als unwichtig erachteter Details erschwert wird. Der Zustand des Behandelten bessert sich, bis er plötzlich seinen Tiefpunkt erreicht. Häufig findet House durch einen themenfremden Umstand schließlich die richtige Diagnose.

Staffeln
  • Staffel 8

    22 Episoden
    Mehr als ein Jahr hat Dr. House (Hugh Laurie) nun beinahe im Gefängnis verbracht, nachdem er seinen Wagen in Cuddys (Lisa Edelstein) Haus gefahren hat und Wilson (Robert Sean Leonard) Zeuge seiner Tat war. Bei seiner Freilassung sieht er sich jedoch einigen grundlegenden Veränderungen gegenüber: Er hat sein Büro und Team verloren und sein langjähriger Freund Wilson scheint ihm nicht verzeihen zu können. Als neuen Kollegen darf er aber Dr. Chi Park (Charlyne Yi) begrüßen.

    Etwas später kehren Chase (Jesse Spencer) und Taub (Peter Jacobson) zurück; Thirteen (Olivia Wilde) sucht House ebenfalls auf - allerdings nur, um sich endgültig von ihm zu verabschieden.

    Es stellt sich heraus, dass Wilson an Krebs im fortgeschrittenen Stadium leidet. Er stimmt einer aggressiven Therapie zu, die von House durchgeführt wird, aber nicht wie gewünscht anschlägt. Wilson entscheidet sich dazu, in Frieden zu sterben. Schließlich wacht House unvermittelt in einem brennenden Gebäude auf, nachdem er sich gemeinsam mit einem früheren Patienten Heroin gespritzt hat. Während er vor dem Scherbenhaufen seiner Existenz steht, zweifelt er daran, wie lebenswert sein Leben wirklich ist.

    Einige Zeit stand nicht endgültig fest, ob die achte Staffel die letzte der Serie sein wird. Schlussendlich entschieden sich die Produzenten David Shore und Katie Jacobs aufgrund stark rückläufiger Zuschauerzahlen jedoch dazu, "Dr. House" in den Ruhestand zu schicken, solange er noch etwas Mystisches an sich hat.
  • Staffel 7

    23 Episoden
    Nachdem Cuddy (Lisa Edelstein) ihm ihre Liebe gestanden hat, versucht Dr. House (Hugh Laurie) tatsächlich, eine ernsthafte Beziehung mit ihr aufzubauen. Beide haben jedoch Angst, dass ihre Diagnosen darunter leiden könnten.

    Nur wenig später erhält das Team Verstärkung durch die brillante Medizinstudentin Martha M. Masters (Amber Tamblyn), die jedoch andere Moralvorstellungen hat als ihre erfahrenen Kollegen.

    Plötzlich wird Cuddy mit lebensgefährlichen Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert, doch das schnelle Handeln der Ärzte rettet ihr Leben. Der Vorfall macht ihr und House jedoch klar, dass sie nicht füreinander geschaffen sind. Einvernehmlich beenden sie ihre Beziehung. Kurz darauf verfällt House wieder dem Vicodin.

    Erstmalig in der Serie wurde das Intro in der siebten Staffel verändert. Jennifer Morrisons Name wurde entfernt, Peter Jacobsons und Olivia Wildes kamen hingehen hinzu. Außerdem wurden neue Hintergrundbilder hinzugefügt.
  • Staffel 6

    22 Episoden
    Der Entschluss steht fest: Dr. House (Hugh Laurie) begibt sich aufgrund seiner Halluzinationen in die Psychiatrische Anstalt Mayfield, wo er eine Entgiftungstherapie beginnt. Nach einigem Hin und Her verlässt er die Anstalt, ohne jedoch völlig genesen zu sein. Zudem muss er noch einige Zeit auf die Reaktivierung seiner Medizinlizenz warten, was ihn allerdings nicht daran hindert, seiner Arbeit dennoch nachzugehen.

    Später wird das gesamte PPTH hermetisch abgeriegelt, um ein verschwundenes Kind wiederaufzuspüren. Für einige der Ärzte ergeben sich dadurch unangenehme Situationen: Foreman (Omar Epps) und Taub (Peter Jacobson), Wilson (Robert Sean Leonard) und Thirteen (Olivia Wilde), Chase (Jesse Spencer) und Cameron (Jennifer Morrison) sowie House und ein Patient werden jeweils gemeinsam eingesperrt.

    Als ihm die Vicodinabstinenz gerade schwer zu schaffen macht, lenkt ihn Cuddy (Lisa Edelstein) mit einem überraschenden Geständnis ab. Sie gesteht dem kruden Arzt ihre Liebe.
  • Staffel 5

    24 Episoden
    Vier Monate sind seit Ambers (Anne Dudek) plötzlichem Tod vergangen. Ihr Freund Wilson (Robert Sean Leonard) verlässt das PPTH, während Cuddy (Lisa Edelstein) alles daran setzt, die Freundschaft zwischen ihm und House (Hugh Laurie) wiederherzustellen. Der Arzt macht jedoch keine Anstalten, sich wieder zu versöhnen. Im Gegenteil: Er heuert den Privatdetektiv Lucas (Michael Weston) an, um Wilson auszuspionieren.

    Ein verrückter Patient stürmt das Krankenhaus und nimmt einige Ärzte sowie Patienten als Geiseln. Sein Anliegen: Er verlangt eine kompetente Diagnose. House muss die Situation schnellstmöglich entschärfen, bevor ein Sondereinsatzkommando das PPTH stürmt und das Feuer eröffnet.

    Cuddy adoptiert ein Baby und merkt schnell, dass es alles andere als leicht ist, die Erziehung und den stressigen Job unter einen Hut zu bekommen. Sie entscheidet sich dazu, für längere Zeit zuhause zu bleiben.

    Das Team erlebt einen weiteren Schicksalsschlag, als sich Kutner (Kal Penn) das Leben nimmt. House, der ohnehin schon an Schlaflosigkeit leidet, findet keine Ruhe mehr, wodurch sich seine Halluzinationen drastisch verschlimmern. In seiner Vorstellung wird er häufig von Amber begleitet, die jedoch bereits seit längerer Zeit verstorben ist. Aufgrund des fehlendes Schlafes sowie der Vicodinabhängigkeit kann der Arzt schließlich nicht mehr Wahn von Realität trennen, weshalb er sich in Behandlung begibt.
  • Staffel 4

    16 Episoden
    Da seine ehemaligen Kollegen Chase (Jesse Spencer), Foreman (Omar Epps) und Cameron (Jennifer Morrison) freie Plätze hinterlassen haben, startet House (Hugh Laurie) einen Wettbewerb mit 40 Teilnehmern um die unbesetzten Positionen. In jeder Folge entlässt er eine Person, sodass der Kreis kontinuierlich auf sieben Wettbewerber schrumpft. Schließlich entscheidet er sich für Dr. Chris Taub (Peter Jacobson), Dr. Lawrence Kutner (Kal Penn) und Dr. Remy Hadley (Olivia Wilde). Auch Dr. Foreman kehrt zurück ins PPTH, nachdem er seine Stelle an einem anderen Krankenhaus verloren hat. In der Zwischenstand werden Amber (Anne Dudek) und Wilson (Robert Sean Leonard) ein Paar.

    Ein schwerer Busunfall erschüttert die Angestellten des PPTH. House wird schwer verletzt und hat Probleme, sich an den Unfallhergang zu erinnern. Die Erkenntnis, dass Amber beim Unglück ums Leben kam, lässt den Arzt und sein Team schockiert zurück.

    Wie das Gros der amerikanischen TV-Serien, war auch "Dr. House" vom US-Autorenstreik von 2007 bis 2008 betroffen. Ursprünglich seien 24 Episoden geplant gewesen, erklärte die Produzentin Katie Jacobs. Die Reduzierung auf 16 habe es schwer gemacht, den Handlungsbogen rechtzeitig und sinnig abzuschließen.
  • Staffel 3

    24 Episoden
    Immer noch erholt sich House (Hugh Laurie) von seiner Schussverletzung, doch diese hat auch ihre guten Seiten. Durch die Ketaminbehandlung verbessert sich kurzzeitig der Zustand seines schwachen Beines.

    Zu einem späteren Zeitpunkt wird dem Arzt sein Unwillen zum Verhängnis, sich bei Patienten zu entschuldigen. Nachdem er einen Mann, Detective Michael Tritter (David Morse), mit einem Thermometer im Rektum zurückgelassen hat, stellt dieser Nachforschungen an, um Houses Vicodinabhängigkeit unter die Lupe zu nehmen.

    Konnte er sich bislang jedoch wenigstens auf sein Team verlassen, dreht ihm auch dieses den Rücken zu. Foreman (Omar Epps) und Cameron (Jennifer Morrison) kündigen, während House Chase (Jesse Spencer) feuert. Damit steht er quasi über Nacht ohne Kollegen da.
  • Staffel 2

    24 Episoden
    Dr. House (Hugh Laurie) muss sich mit einer unangenehmen Fragen auseinandersetzen: Sollte jedem Patient dieselbe Behandlung zuteil werden, unabhängig von dessen Status, Persönlichkeit und finanziellen Möglichkeiten? Zwei erkrankte Personen benötigten die Hilfe des Arztes und stellen ihn vor genau diese Entscheidung. Sowohl ein Insasse der Todeszelle als auch ein junger Krebspatient müssen behandelt werden.

    Der plötzliche Tod einer behandelten Mutter konfrontiert House und Chase (Jesse Spencer) mit einem Disziplinarverfahren. Im Normalfall wird bei solchen Komitees stets ein Schuldiger gefunden - es wird eng für die beiden Ärzte.

    Nebenher kämpft der an den Gehstock gefesselte Doktor mit den Gefühlen für seine Ex-Freundin Stacy Warner (Sela Ward). Diese hat einen Job in der Rechtsabteilung des PPTH angenommen, nachdem House akute intermittierende Porphyrie bei ihrem Ehemann diagnostiziert hat.

    Schließlich wird House von einem früheren Patienten angeschossen. Obwohl er keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten hat, kämpft der Arzt mit den physischen und psychischen Nachwirkungen des Angriffs. Auch seine Halluzinationen nehmen kontinuierlich zu und lassen ihn an seinen diagnostischen Fähigkeiten zweifeln.
  • Staffel 1

    22 Episoden
    Es warten einige vertrackte Fälle auf Dr. Gregory House (Hugh Laurie): Neben einer Epidemie auf der Neugeborenenstation muss der krude, aber brillante Arzt eine schizophrene Patientin behandeln, die das Sorgerecht für ihren Sohn verloren hat. Außerdem zählt ein bekannter US-Senator und Präsidentschaftskandidat (Joe Morton) zu seinen Patienten.

    Der milliardenschwere Edward Vogler (Chi McBride) spendet dem Princeton-Plainsboro Teaching Hospital (PPTH), an dem Dr. House beschäftigt ist, die enorme Summe von 100 US-Dollar, die ihm einen Platz im Aufsichtsrat beschert. Er ist jedoch kein Befürworter des eigenwilligen Arztes mit dem Krückstock, weshalb er fortan alles daran setzt, ihm das Leben schwer zu machen. Er kürzt unter anderem die Gehälter von House und seinen Kollegen, sodass dieser sich gezwungen sieht, ein Mitglied seines Teams zu entlassen.