Das Konzept ist schon anders, aber der Serien-Neustart „Devious Maids“ erinnert nicht von ungefähr an „Desperate Housewives“. Einerseits, weil Marc Cherry diese amerikanische Version der mexikanischen Serie „Ellas son la Alegria del Hogar“ entwickelt hat, andererseits, weil Roselyn Sanchez als Carmen Luna, eine der Figuren dieser Serie, auch einen Gastauftritt in der letzten Folge von „Desperate Housewives“ absolviert hat.

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Die Serie startet am 15. Oktober. Ins Programm genommen hat sie Pro Sieben, wo man auf einen Erfolg hofft. Immerhin lief die Serie in den USA gut genug, dass die zweite Staffel gerade abgeschlossen und die dritte für 2015 schon angekündigt worden ist.

Als Produzentin ist überdies Eva Longoria beteiligt, die Cherry vor allem dazu holte, da sie helfen sollte, den Autoren eine Perspektive für die zahlreichen Latina-Rollen zu vermitteln.

Das Hausmädchen Flora Hernandez wird von einem Unbekannten ermordet. Das ruft die Professorin Marisol Suarez auf den Plan, die den Mord untersucht, nachdem ihr Sohn deswegen angeklagt wurde. Sie nimmt die Identität eines Hausmädchens an und lernt dabei auch einige Kolleginnen kennen, die für reiche und einflussreiche Leute arbeiten.

Devious Maids - Sexy: nach den Desperate Housewives kommen die Devious Maids

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Pro Sieben bringt die Latinas ins deutsche Fernsehen.
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Darunter sind die reiche, aber emotional instabile Genevieve Delatour, deren Sohn Remi, Evelyn und ihr Mann Adrian Powell und die Schauspielerin Peri Westmore und ihr Mann, der Soap-Star Spence Westmore. Einer von ihnen könnte der Mörder von Flora sein, aber wird es Marisol auch gelingen, ihn zu überführen?

Ein neuer Sender

Eigentlich wurde die Serie für den Sender ABC entwickelt, auf dem auch „Desperate Housewives“ lief. Dort fand die Pilotfolge jedoch keinen Gefallen, weswegen man an der Serie nicht interessiert war. Cherry brachte sie schließlich zu LIfetime, wo eine erste Staffel, bestehend aus 13 Episoden, bestellt wurde.

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Neben einer Reihe von Newcomern gibt es in der Serie auch ein paar bekannte Gesichter zu sehen. Ana Ortiz spielt Marisol, man kennt sie vor allem aus „Alles Betty!“, während Dania Ramirez am ehesten als Maya Herrera aus der zweiten Staffel von „Heroes“ bekannt ist. Der größte Star der Show dürfte aber Judy Reyes sein, die Carla in der Erfolgsserie „Scrubs“ gespielt hat.

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"Devious Maids" bedeutet quasi "Hinterlistige Hausmädchen".
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Weiterhin ist auch Grant Show dabei, der den Soap-Star Westmore spielt. Show hat man in den letzten Jahren so häufig nicht gesehen, in den 90er Jahren war er jedoch als Jake Hanson in „Melrose Place“ ein Frauenschwarm. Stephen Collins, einst der Star von „Eine himmlische Familie“, mittlerweile wegen des Missbrauchs Minderjähriger allerhand Probleme an den Hacken, spielt Philippe Delatour.

In den Gastrollen findet man auch einige „Desperate Housewives“-Veteranen wieder, darunter Richard Burgi, Andrea Parker, Jolie Jenkins, Patrika Darbo, Dakin Matthews und Liz Torres.

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Das Mysterium

In der gesamten ersten Staffel geht es um die Frage, wer Flora getötet hat. Es war nicht unbedingt zu erwarten, aber am Ende der Staffel wird tatsächlich enthüllt, wer der Killer ist, aber das so clever, dass man direkt in einen Cliffhanger einmündet. Erfreulicherweise ist ja bekannt, dass dieser auch aufgelöst wird, gibt es doch weitere Staffeln.

Man hätte dieses Mysterium vielleicht auch länger aufrecht erhalten können, es ist aber für den Zuschauer deutlich befriedigender, dass auf die Fragen auch Antworten geliefert werden. Dass aus diesen neue Fragen erwachsen, ist völlig in Ordnung. Der Abschluss dieser essenziellen Frage verleiht der ersten Staffel aber auch eine innere Geschlossenheit, die sonst gefehlt hätte. Im Grunde ist es hier ähnlich wie bei „Pretty Little Liars“, wo man zum Ende der ersten Staffel auch eine Auflösung parat hielt, aber sich genügend Futter für weitere Staffeln vorbehalten hat.