Drei Jahre, nachdem „Defying Gravity“ produziert wurde, erlebt die kurzlebige Serie ihr Debüt im deutschen Fernsehen – und dabei war Pro Sieben einer der Mit-Produzenten. Denn die Serie wurde als ein internationales Projekt angegangen, an dem sich u.a. auch die britische BBC beteiligte.
Eine kurzlebige Serie, die ihr volles Potenzial nie entfalten konnte, aber mit ihrem realistischen SF-Ansatz punkten kann.FazitHierzulande debütiert „Defying Gravity“ nun auf Sixx. Am 7. Oktober beginnt die Ausstrahlung, wobei zum Auftakt der 13-teiligen Serie auch gleich drei Folgen ab 20.15 Uhr gezeigt werden. Ein paar Tage später, am 11. Oktober, läuft sie dann auf Pro Sieben, allerdings zu nachtschlafender Zeit um 2.00 Uhr morgens.
Trotz des Soap-Ansatzes ist Defying Gravity ernsthafte Science-Fiction.Es ist das Jahr 2052: Acht Astronauten werden für ihren Einsatz auf dem Raumschiff Antares vorbereitet. Das Schiff soll im Verlauf von sechs Jahren verschiedene Planeten des Sonnensystems anfliegen und dann zurückkehren. Nicht mitfliegen darf Maddux Donner, der zehn Jahre zuvor an einer Mars-Mission beteiligt war und zwei Kollegen auf dem roten Planeten zurückließ.
Doch dann erkranken zwei der Astronauten, weswegen Ersatz vonnöten ist. Maddux und sein Kumpel Ted Shaw erhalten nun doch ihre Chance. Als Mission-Commander enthüllt man Shaw auch den wahren Grund, warum diese Mission unternommen wird. Die restliche Besatzung soll davon aber erst in mehreren Wochen erfahren, wenn die Antares Venus erreicht.
Die lange und gefährliche Reise beginnt, deren Ziel weit weltbewegender ist, als es sich die Astronauten in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hätten.
Dem amerikanischen Sender ABC wurde die Show als „Grey’s Anatomy im Weltraum“ gepitcht. Notwendig, um den Sender überhaupt dazu zu bewegen, die Serie anzukaufen, aber zugleich auch ein Malus, denn Sci-Fi-Fans waren wenig begeistert, als sie diese Beschreibung hörten. Einige werden darum erst gar nicht eingeschaltet haben.
In gewisser Weise geht es natürlich auch um die Beziehungen an Bord der Antares. Zwar tragen alle Astronauten eine Vorrichtung, die kurz HALO (für „Hormone Activated Libido Oppressors“, also ein Libido-Unterdrücker) genannt wird, aber so richtig haut das nicht hin, so dass sich auch romantische Verwicklungen ergeben.
Um Techtelmechtel zu vermeiden, erhalten die Reisenden "Anti-Libido-Hormone".Das ist im Grunde der tatsächlich langweilige Teil der Serie, der noch dadurch akzentuiert wird, dass die Kameras mitlaufen und das Geschehen an Bord für Mission Control dokumentiert wird.
Zugleich geht es aber in „Defying Gravity“ nicht nur um Zwischenmenschliches im All. Es gibt auch einen großen Story-Bogen, der sich mit einem Geheimnis beschäftigt, das schon in der ersten Episode angesprochen, aber natürlich nicht geklärt wird: Beta.
Produzent: James D. Parriott
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Stargate z.B. war dagegen voll der Crap! Und so was wird dann bis zur Unendlichkeit ausgenuddelt.. :( versteh einer die Welt.
Hättste mal weitergeschaut oder von Anfang an .. das mit den nicht fliegenden Haaren z.B. bei Schwerelosigkeit wird mit einem Magnetisierungs-Spray erklärt.. ;)
Möchte mehr erfahren und wozu die spektralen Elemente dienen. Bin sehr neugierig was passiert, wenn sie alle 7 Elemente beisammen haben. Ob sie alle zu einem Form zusammenschmelzen? Was mir auch aufgefallen ist, das jedes Element seine eigene Farbe hat.
Das auf der Erde war Geld und das auf dem Venus Rot...
Das finde ich auch !!! absolute Zustimmung!
eigentlich gehts nur um beziehungen und vielleicht wollen aber die leute eher sci-fi sehen und wirklich nur das
rückblenden-erzählstil ist auch nicht jedermanns sache
Konnte somit heute 3h was anderes im TV gucken :)
Warum sollte ich dann überhaupt mit der Serie anfangen?
Terra Nova war platt wie ne Flunder nur sein kann.. Voll Kinderkram... Ich hoffe Defying Gravity wird um einiges anspruchsvoller..
Defying Gravity werde ich mir dann nicht angucken. Selbst wenn mir die Serie gefällt, brauch ich ja keine Hoffnung haben je die Auflösung zu erleben. Von daher, schade drum.