Auf die deutsche Premiere der neuen Science-Fiction-Serie „Defiance“ muss man nicht lange warten. In den USA debütiert die Show am 15. April, schon am darauffolgenden Tag ist die Serie dann auch im deutschen Pay-TV zu sehen. Möglich wurde dies auch deswegen so geplant, weil „Defiance“ mehr als nur eine Fernsehserie sein soll.

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Es ist zugleich ein MMO, das „Defiance“ erleb- und spielbar macht. Es reicht, sich mit einem von beiden zu beschäftigen, aber mit Sichtung der Serie und Spielen des Games sollen Synergieeffekte genutzt werden.

Die Serie spielt im Jahr 2046. In den 33 zuvorgekommenen Jahren hat sich die Erde aber gewaltig verändert. Im Jahr 2013 erschienen Raumschiffe, die sogenannten Archen, am Himmel. Sie brachten die außerirdischen Votaner, deren Sternensystem vernichtet wurde, weswegen sie nach einer neuen Heimat suchten. Sie dachten, die Erde sei unbewohnt, müssen nun aber feststellen, dass dem nicht so ist.

Defiance

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An diesen Rotschopf solltet ihr euch gewöhnen: Irisa ist mehr als nur ein unwichtiger Nebencharakter.
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Verhandlungen zwischen den Erdregierungen und den Votanern werden aufgenommen. Man erlaubt einigen von ihnen schließlich, eine Kolonie in Brasilien zu gründen, während der Großteil ihres Volkes im Hyperschlaf im Orbit darauf wartet, dass sich eine weitergehende Einigung finden lässt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, als der votanische Botschafter ermordet wird und ein Krieg zwischen Menschen und Votanern ausbricht.

Das Ende der Erde

Über sieben Jahre hinweg wurde der Planet verheert, was 2030 im Absturz mehrerer Archen kulminierte. Denn die außerirdische Technologie sorgte dafür, dass ein Terraforming-Prozess in Gang gesetzt wurde, der die Welt ganz und gar verändert – Flora wie auch Fauna.

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Nolans Fähigkeiten werden dringend in St. Louis gebraucht.
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Neue Tiere entstanden, die zu gewaltigen Gefahren für die überlebenden Außerirdischen und Menschen wurden. Ein Waffenstillstand wurde erklärt, aber es blieb nicht viel von der Zivilisation übrig. Votaner und Menschen arbeiten nun vielerorts zusammen, da ihnen klar geworden ist, dass sie in dieser feindlichen Welt nicht überleben können.

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Die Serie setzt im Jahr 2046 ein und zeigt, wie Nolan nach St. Louis kommt – oder besser: in die Stadt, die einst St. Louis war. Sie trägt nun den Namen Defiance. Nolan wird hier gebraucht. Der ehemalige Soldat, der im Krieg gegen die Außerirdischen gedient hat, übernimmt die Position des Chief Lawkeepers und versucht, die Stadt vor äußeren und inneren Feinden zu beschützen.

Rocknes neue Serie

Entwickelt wurde „Defiance“ von Rockne S. O’Bannon, der in diesem Jahr einen herben Flop mit „Cult“ erlebt hat, den meisten aber als Erfinder von „Farscape“ bekannt sein dürfte. Er schrieb Ende der 80er Jahre auch das Skript zu „Spacecop L.A. 1991“ („Alien Nation“), das im Endeffekt die Grundidee von „Defiance“ ist, nur größer und mehrere Jahrzehnte weitergedacht.

Im Juni 2011 wurde die Serie angekündigt. Produziert wurde sie für den Syfy Channel, wo man endlich mal wieder richtige, harte Science Fiction ins Programm genommen hat. Von Anfang an wurde eine Staffel von 13 Episoden geordert.

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Gut oder böse? Guckt euch doch nur mal diese Augen an - die können nur böse sein!
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Außerirdische Sprachen

Einer der Pluspunkte der Serie ist, dass hier eine wirklich andere Welt präsentiert wird. Das zeigt sich schon in der Pilotepisode, in der man nicht das Gefühl hat, eine Erde zu sehen, wie wir sie kennen. Alles ist anders, im Großen wie auch im Kleinen. So hat man ungewöhnliche Tiere, aber auch verschiedene außerirdische Spezies, die sich teilweise sehr deutlich voneinander unterscheiden.

Das ergibt sich, weil die Votaner keine einzelne Spezies sind, sondern sich aus sieben verschiedenen zusammensetzen. Um diese Spezies authentischer zu gestalten, haben sie auch eigene Sprachen erhalten. Der Linguist David J. Peterson hat für die Castithaner und die Irathiener eigene Sprachen ersonnen. Darüber hinaus existieren Sprachgrundlagen für zwei weitere Spezies.

Bekannte Gesichter

Die Serie ist recht gut besetzt. Die Hauptrolle des Chief Lawkeepers spielt der Neuseeländer Grant Bowler, dessen vielleicht größter Film der Zombie-Streifen „Remains of the Walking Dead“ ist, der im April hierzulande auf den Markt kommt.

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Solch einen Arzt würden wir wohl auch mit einem Skalpell bedrohen.
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Julie Benz („Buffy – Im Bann der Dämonen“) spielt Amanda Rosewater, die Bürgermeisterin von Defiance, während Tony Curran („Underworld 2“) als Datak Tarr ein Castithaner und Amandas rechte Hand ist. Die aus „Dexter“ und „Spartacus: Gods of the Arena“ bekannte Britin Jaime Murray ist Stahma Tarr, die Frau von Datak. Stephanie Leonidas („Whitechapel“) ist Irisa Nyira, eine irathienische Kriegerin und Ziehtochter von Nolan.

Des Weiteren sind Mia Kirshner („30 Days of Night: Dark Days“) als Amandas Schwester Kenya, Graham Greene („Der mit dem Wolf tanzt“) als Minenbetreiber Rafe McCawley und Fionnula Flanagan („Charmed“) als Ex-Bürgermeisterin Nicky Riordon mit dabei.