In einem ausführlichen Interview sprach Drew Goddard auch über die erfolgreiche und gefeierte Netflix-Serie Daredevil und erklärte, wieso Daredevil eine Serie geworden ist und nicht etwa ein Kinofilm im Marvel Cinematic Universe.

Daredevil - Warum aus Daredevil kein Kinofilm, sondern eine Netflix-Serie wurde

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Netflix' Daredevil wurde ein voller Erfolg
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Als Regisseur kann Drew Goddard derzeit nur den sehr guten Horrorfilm The Cabin in the Woods vorweisen. Sein Plan, die Regie beim Spider-Man-Spin-off The Sinister Six zu übernehmen, wurde leider durch die Tumulte bei Sony Pictures und die darauffolgende Rückkehr Spider-Mans in den Schoß von Marvel Studios unterbunden, wenn auch nicht komplett besiegelt. Schließlich hat Goddard einen guten Stand bei Marvel, zeichnete er doch für die ersten beiden Episoden und damit für den Ton bei der erfolgreichen Netflix-Serie Daredevil verantwortlich.

Manch einer wird sich dennoch gewundert haben, warum aus Daredevil letzten Endes eine fantastische Serie geworden ist und kein fantastischer Film.

"Ich ging vor einigen Jahren zu Marvel und sprach mit ihnen darüber, es zu einem Film zu machen. Das war lange nach dem Ben Affleck-Film (also lange nach 2003). Aber was wir alle dabei realisierten, war die Tatsache, dass der Film keine 200 Millionen Dollar kosten würde", so Goddard. "Die Sache bei Matt Murdoch ist die, dass er nicht die Welt rettet. Er hält bloß sein Viertel sauber. Daher würde es sich falsch anfühlen, wenn plötzlich Raumschiffe inmitten der Stadt herunterkrachen würden. Und was Filme angeht, Marvel produziert keine Filme für 25 Millionen Dollar (Ist das ein Seitenhieb in Richtung 20th Century Fox und Deadpool?). Sie streben nach Höherem, so wie es sein sollte."

Zudem hatte Goddard das Gefühl, dass man auf der kleinen Mattscheibe einfach mehr Freiheiten hatte, auch, um den Film mehr an Erwachsene auszurichten. "Wenn wir die Netflix-Serie ins Kino gebracht hätten, hätte sie ein R-Rating gehabt. Und Marvel macht keine Filme mit R-Rating. Zudem konnten wir den Charakter tiefer erforschen. Ich habe das Gefühl, dass Netflix der bestmögliche Ort dafür ist, ansonsten hätte man eine weichgespülte Version (im Kino) erhalten."

Goddard ist zwar nicht mehr an der zweiten Staffel von Daredevil beteiligt, er steht aber in Kontakt mit den Showrunnern Doug Petrie und Marco Ramirez. "Alles, was ich euch sagen kann ist, wenn ihr die erste Staffel mochtet, wird euch die zweite Staffel umhauen. Sie gehen in die Vollen."

Tatsächlich bezeichnete Ramirez die kommende zweite Staffel als Daredevil vs. The Punisher. Und Fans wissen: hier darf man keine Grenzen setzen, denn diese beiden Charaktere kennen keine Grenzen.

Was meint ihr? Hat euch Daredevil gefallen? Freut ihr euch schon auf Staffel 2?

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