Im deutschen Fernsehen gilt die Sitcom als das Allheilmittel. So verwundert es nicht, dass man versucht, immer wieder neuen Stoff zu finden. Immerhin sind die ganz großen Hits auch schon in die Jahre gekommen oder eingestellt. Darum kommt auch Material wie „Dads“ zum Zug.

Dads - Trailer Season 1

Keine wirklich schlechte Serie, aber auch keine, mit der man großartig Quote machen würde. Schon gar nicht, wenn man eine Show an der Hand hat, die ohnehin nur eine Staffel erlebt hat und schon zwei Jahre alt ist. Aber zu lachen gibt es was – hin und wieder. Naja, ganz selten…

Dads - Wer braucht schon Väter wie die hier?

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Die Serie startet am 22.06.15 auf ProSieben.
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Väter und Söhne

Warner und Eli sind erfolgreiche Videospiel-Entwickler. Eli (Seth Green) ist der kreative Kopf des Duos. Während Warner (Giovanni Ribisi) häufig Anzug trägt, mag Eli es legerer. Er ist alles andere als ein Frauenheld – und wird dafür auch häufig das Opfer von Spott. Warner verliert häufig die Kontrolle über seine Emotionen. Zu seiner Frau Camilla hat er eine ziemlich unterkühlte Beziehung.

Beide arbeiten gut zusammen, aber dann tritt ihr größer Albtraum ein: ihre Väter, mit denen sie nicht wirklich gut können, müssen bei ihnen einziehen. Aber lassen sich Beziehungen, die früher schon nicht funktioniert haben – oder gar nicht existieren – wirklich nachholen?

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Können nicht gut mit ihren Vätern: Eli (Seth Green) und Warner (Giovanni Ribisi).
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Der erhoffte Erfolg

Man hat sich beim US-Sender Fox viel von der Serie versprochen. Dort willigte man 2012 in die Produktion ein und war so erpicht darauf, dass nicht mal eine Pilotfolge produziert werden musste. Es wurde direkt eine Staffel geordert, wenn auch eine, die nur aus sechs Folgen besteht. Wenig später erhöhte man die Order auf 13 Folgen, dann schließlich auf eine ganze Staffel, nur um zum Ende hin aufgrund der Quotenentwicklung zurückzurudern, so dass es nur 19 Folgen wurden.

Immerhin hatte man auch Seth MacFarlane als einen der Produzenten an Bord. Darüber hinaus konnte man auf eine ziemlich gute Besetzung zurückgreifen. Die beiden Hauptrollen gingen an Seth Green („Buffy“) und Giovanni Ribisi („Mob Squad“). Letzterer war nicht von Anfang an dabei. Seine Rolle ging ursprünglich an Tommy Dewey, aber nach dem Drehen der ersten Folge merkten die Macher, dass die Chemie nicht stimmte. Man entließ Dewey darum aus dem Kontrakt und heuerte im letzten Moment Ribisi an.

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Wirklich empfehlen können wir die Serie niemanden.
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Die Väter-Rollen gingen an Martin Mull („Roseanne“) und Peter Riegert. Die weiblichen Rollen gingen an Brenda Song und Vanessa Lachey.

Bei der Besetzung hatte man natürlich auch auf reges Interesse beim Publikum gesetzt. Es waren aber nicht nur die Kritiker, die fast unisono vom Ergebnis enttäuscht waren, auch das Publikum blieb fern.