Im Free-TV konnte man „DaVinci’s Demons“ noch nicht sehen, auf dem Fox Channel lief die Serie allerdings schon im letzten Jahr. Concorde veröffentlicht nun am 22. Mai die erste Staffel, die aus insgesamt acht Folgen besteht.

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Verantwortlich für die Serie ist David S. Goyer, der nicht nur als Produzent auftritt, sondern auch als Showrunner, u.a. die erste Folge geschrieben und diese auch inszeniert hat. Man kann „DaVinci’s Demons“ durchaus als sein Baby bezeichnen. Die Idee, die hinter der Serie steckt, ist tatsächlich gut: Was wäre, wenn wir nur die Hälfte darüber wüssten, wie Leonardo DaVinci gelebt hat?

Leonardo DaVinci lebt in Florenz, einer Stadt, in der Freigeister sich entfalten können, ohne Gefahr zu laufen, auf dem Scheiterhaufen zu landen. Er ist vom Fliegen fasziniert und arbeitet daran, Menschen fliegen zu lassen. Aber das ist nur eines der Interessensgebiete von Leonardo. Er ist ein Universalkünstler, ein Maler, ein Erfinder, ein kühner Recke und nicht zuletzt ein Frauenheld.

Da Vinci's Demons - Der größte Erfinder aller Zeiten im größten Abenteuer der Renaissance

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Die erste Staffel läuft jetzt im Free-TV auf Concorde an.
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Im Italien der Renaissance gibt es Konflikte zwischen den Stadtstaaten Florenz und Rom. In letzterer sitzt der Papst, der die Chance für gekommen sieht, seinen Machteinfluss auszuweiten. Leonardo bietet seine Fähigkeiten den Medicis in Florenz an. Er will Kriegsgerät für die Stadt, die kein stehendes Heer besitzt, erbauen. Zugleich nimmt der Türke mit ihm Kontakt auf und erzählt ihm von einem Geheimbund, der seit langer, langer Zeit existiert und nach dem sagenumwobenen Buch der Blätter sucht.

Wunderwerke

Das Konzept der Serie sieht vor, dass Leonardo weit mehr erfunden hat, als es die Geschichtsbücher überliefern. Eine fliegende, künstliche Taube, einen Taucheranzug, eine Art Maschinengewehr – all das geht auf Leonardos visionären Geist zurück. Das sind interessante Elemente dieser Serie, die dazu führen, dass es immer wieder Überraschungen gibt. Somit gestaltet sich die Serie weit spannender, als wenn man einfach eine historisch akkurate Show entwickelt hätte.

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DaVinci verdreht natürlich auch einer Reihe schöner Frauen den Kopf.
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Gestatten: Dracula

Goyer lässt sich bei seiner Serie so viel Freiraum wie möglich. So reißt Leonardo in der ersten Staffel auch in die Walachei, wo er auf Vlad Dracul stößt. Übernatürliche Elemente gibt es in der Serie auch, sie sind aber nicht überzogen in die Handlung eingebaut, sondern so gestaltet, dass sie nicht Überhand nehmen und Leonardo zwingen, sich den Kopf über eine rationale Lösung zu zerbrechen.

Durch die Suche nach dem Buch der Blätter gibt Goyer seiner Hauptfigur auch einen Grund, in die unterschiedlichsten Länder zu reisen. In der zweiten Staffel führt er Leonardo sogar nach Südamerika, wo er auf die Inka trifft. Sicherlich, akkurat ist das nicht, aber man sieht sich ja schließlich keine Dokumentation, sondern eine Fantasy-Serie an.

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Goyer hält sich nur lose an den historischen Hintergrund.
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In Wales gedreht

Die Serie wird von Starz und BBC Worldwide produziert. In Wales errichtete man umfangreiche Sets, Computer kommen aber gerade bei den Panorama-Aufnahmen der Stadt auch zum Zug. Diese sehen nicht gänzlich überzeugend aus, sind aber auch nicht derart, dass sie negativ nachwirken würden. Der erste Schauspieler, der angeheuert worden ist, war Tom Riley, der es versteht, Leonardo vielseitig darzustellen, auch und gerade, was seine sexuelle Orientierung betrifft. Zwar sieht man ihn hauptsächlich mit Frauen, schönen Männern ist er aber auch nicht abgeneigt.

Nein, eine Dokumentation ist das nicht, vielmehr die geheime Geschichte von Leonardo DaVinci, die mit Fantasy-Elementen aufgepeppt ist.Fazit lesen

In weiteren Rollen agieren Laura Haddock („Sex on the Beach“), Laura Pulver (Irene Adler in „Sherlock“), Elliot Cowan („Sindbad“), Greg Chillin („Being Human“), Blake Ritson (“Die Tore der Welt”) und Alexander Siddig (“Star Trek: Deep Space Nine”).