Manche Geburten sind schwerer als andere. Auf das Serienfernsehen umgemünzt heißt das, dass manche Serien erst mit jahrelanger Verspätung im Free-TV auftauchen. Eine solche Serie ist „Chuck“, deren erste Staffel vor vielen Jahren auf Pro Sieben lief, dort nicht die erwünschte Quote machte und darum wieder weggepackt wurde. Im Bezahlsender Pro Sieben Fun hat man die fünf Staffeln immerhin ausgestrahlt und auf DVD gibt es die Serie auch, Ende April folgt nun aber auch endlich die Rückkehr ins Free-TV.

Chuck - Offizieller Trailer

Pro Sieben Maxx zeigt ab dem 25. April jeweils freitags gegen 22.35 Uhr die zweite Staffel. Ob direkt im Anschluss auch die weiteren Staffeln laufen werden ist noch unklar, angesichts der niedrigen Quotenerwartungen, die man bei Pro Sieben Maxx hat, aber zumindest wahrscheinlich.

Chuck - Die Rückkehr ins Free-TV!

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Ende April kehrt die Serie zurück ins Free-TV.
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Da es ewig und drei Tage her ist, dass die erste Staffel von „Chuck“ lief, hier noch mal eine Auffrischung, worum es in der Serie überhaupt geht: Chuck Bartkowski ist ein Computer-Spezialist und Nerd, der sein Leben - so seine Schwester Ellie - im Laden Best Buy verschwendet. Eines Tages erhält Chuck eine E-Mail von einem alten Bekannten. Darin enthalten ist die einzige Kopie sämtlicher Geheimnisse, die die CIA im Lauf der Jahre angehäuft hat.

Dieses Wissen wird in Chucks Gehirn implementiert. Nun muss Chuck für die Regierung tätig werden und das vor seinen Freunden und seiner Familie geheim halten. Doch der Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und die amerikanische Lebensweise ist problematisch ...

Wie alles anfing

Als Chris Fedak ihm die Idee unterbreitete, da war Josh Schwartz klar, dass „Chuck“ durchaus Serienpotenzial hatte. Und so machten sich die beiden College-Kumpane daran, aus Fedaks Idee ein serientaugliches Konzept zu basteln. Das Ergebnis ist „Chuck“, eine Serie, die 2007 auf NBC durchstartete und nach der ersten Staffel auch schon fast wieder tot war.

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Chuck Bartowski wird von Zachary Levi verkörpert.
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Als die Serie debütierte, waren die Quoten angesichts harter Konkurrenz in Ordnung. Die anfängliche Order von 13 Folgen sollte erweitert werden, doch der damalige Autorenstreik machte dem einen Strich durch die Rechnung.

Die zweite Staffel lief auf ähnlichem Niveau, aber die Serie war von der Einstellung bedroht, weswegen Fans eine Kampagne ins Leben riefen: „Have a heart, renew Chuck.” Fans spendeten im Namen von NBC Geld an die American Heart Association. Das zeigte Wirkung, denn „Chuck“ wurde verlängert und brachte es immerhin auf fünf Staffeln.

Zachary Levi und Adam Baldwin waren die ersten, die im Februar 2007 angeheuert wurden, um die Hauptrollen zu besetzen, wenig später stieß Yvonne Strahovski dazu. Für die Regie des Piloten fand sich Joseph McGinty Nichol, der auch als einer der Produzenten fungiert und besser als McG bekannt ist.

Eine selbstironische Serie, die Humor und Action brillant miteinander verbindet.Fazit lesen

Inhaltlich gab es noch einige Änderungen. Eine Figur namens Kayla Hart, die Chucks Love-Interest sein sollte, wurde kurzfristig entfernt, da die Autoren zu der Ansicht kamen, es erscheine unglaubwürdig, dass gleich zwei Frauen an Chuck interessiert sein könnten.

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Die Serie wurde von 2007 bis 2012 produziert und hatte viele Höhen und Tiefen.
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Was passiert in der zweiten Staffel?

Chuck schafft es, zu verhindern, dass Colt den sogenannten „Cipher“ bekommt, mit dem die CIA ein neues Intersect erschaffen kann, womit Chucks Dienste nicht länger benötigt würden. Das erlaubt es ihm auch, mit Sarah anzubandeln, was angesichts von Vorschriften und Regularien – ganz zu schweigen den Gefahren – eher schwer möglich war.

Darüber hinaus befasst sich diese Staffel aber auch mit der Frage, woher das Intersect eigentlich kommt. Zudem muss Chuck nach seinem untergetauchten Vater suchen, da sich seine Schwester wünscht, dass er sie zum Traualtar geleitet.

Das ist allerdings auch leichter gesagt, denn Chucks Dad ist ein irrer Paranoiker, der sich in seinem Wohnwagen versteckt und überzeugt ist, dass ein Software-Magnat ihm die besten Ideen gestohlen hat.

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Chuck.
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Gaststars

Der mittlerweile verstorbene Michael Clarke Duncan spielt Colt, ist aber nicht das einzig bekannte Gesicht in der Staffel. In einer Folge ist Robert Picardo („Star Trek: Voyager“) dabei. Er ist nicht der einzige Besuch aus dem „Star Trek“-Universum.

Scott Bakula, einst Captain Archer in „Star Trek: Enteprise“ spielt Chucks Vater. Mit dabei sind außerdem Chevy Chase als Roark, der Software-Magnat, mit dem Chucks Dad einst zusammengearbeitet hat, und Tricia Helfer („Battlestar Galactica“), die ein möglicher Ersatz für Agent Sarah Walker sein soll, die ihrem Schützling etwas zu nahe gekommen ist.

Außerdem sind Jordana Brewster („The Fast and the Furious“) und Matthew Bomer („White Collar“) mit dabei.