Schon die dritte Staffel von „Californication“ hatte RTL 2 als Event ausgestrahlt: Es gab alle zwölf Folgen am Stück in einer Nacht. Da diese Nacht bis in die frühen Morgenstunden ging, hielt sich das Zuschauerinteresse in Grenzen. Anders als bei vorherigen Event-Programmierungen wie „The Walking Dead“ oder „Game of Thrones“ war man bei dem Sender mit der „Californication“-Nacht recht unzufrieden.

Über mehrere Wochen mag man die Serie aber scheinbar auch nicht ausstrahlen, weswegen am 7. Februar die vierte Staffel auch in Event-Form gezeigt wird. Alle zwölf Folgen laufen ab 23 Uhr hintereinander. Die Aufholjagd ist damit aber noch längst nicht abgeschlossen.

Californication - Staffel 4 - Aus den Memoiren eines Sex-Besessenen

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Hank, wie er leibt und lebt.
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In den USA ist die fünfte Staffel auch bereits gelaufen. Im Januar geht es darüber hinaus schon mit der sechsten Staffel weiter. Diese wird wie üblich ihre deutsche Premiere beim Pay-TV-Sender AXN erleben – und das nur wenige Tage nach der US-Ausstrahlung.

Die dritte Staffel endete für Hank Moody (David Duchovny) nicht gerade erfreulich. Der Schriftsteller und Frauenheld musste dort feststellen, dass Mias Manager nicht nur von der Entstehungsgeschichte des Buches weiß, sondern diese auch ausschlachten will. Er machte Hank einen Enthüllungsroman schmackhaft, der seine Sicht der Dinge zeigen soll. Das klang an sich ganz gut, aber dann endete Hank doch in Handschellen.

Denn Sex mit Minderjährigen ist natürlich strafbar, auch wenn dieser Jahre zurückliegt. Zu Beginn der vierten Staffel wird Hank nach nur 72 Stunden wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Er hat trotzdem Ärger an den Hacken, schmeißt ihn Karen doch achtkant raus. Hank lässt kurz darauf nichts anbrennen, denn er lernt die Schauspielerin Sasha Bingham kennen, die die Hauptrolle in der Verfilmung von „Fucking and Punching“ spielen soll. Natürlich landet er mit ihr im Bett – da ist es fast Ironie, dass Bingham natürlich die Mia-Rolle in der Romanverfilmung spielen soll.

Die Kacke ist am Dampfen

Die Probleme reißen für Hank nicht ab. Denn seine Anwältin legt ihr Mandat nieder, nachdem sie kompromittierende Fotos von Hank mit Sasha und Mia gesehen hat und sich veralbert vorkommt. Dann sorgen sich Karen und Becca um Hank, als dieser zu viele Tabletten schluckt, und der männliche Hauptdarsteller von „Fucking and Punching“ verfolgt Hank auf Schritt und Tritt, um ihn besser verstehen und damit auch besser spielen zu können.

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Zwischen Hank und seiner Tochter Becca gibt es immer wieder Streit, im Grunde können sie aber nicht ohneeinander.
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Hank wäre aber nicht Hank, wenn er nicht Wege finden würde, alles noch zu verkomplizieren. Mit der eigenen Anwältin schlafen? Check. Mit der Mutter einer seiner Bettgespielinnen schlafen? Check. Vor Gericht stehen? Check. Letzteres ist dann auch das Highlight der Staffel und wird von den Autoren mutig vorangetrieben. Den einfachen Weg gehen sie nicht. Wie es ausgeht? Das müsst ihr schon selbst herausfinden, aber natürlich spielt die fünfte Staffel nicht im Knast. Immerhin ist das „Californication“ und nicht „Prison Break“.

Die Gaststars

Eine wiederkehrende Rolle in der vierten Staffel spielt Carla Gugino, die es als Hanks Anwältin Abby Rhoades mit dem notorischen Schriftsteller nicht leicht hat. Die Mutter der „Spy Kids“, die auch in den Comic-Verfilmungen „Sin City“ und „Watchmen“ dabei war, harmoniert mit David Duchovny ziemlich gut.

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Schauspieler Eddie nimmt seinen Job ernst und studiert sein Rollenvorbild bei jeder Gelegenheit - sehr zu Hanks Missfallen.
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Stephen Tobolowksy hat zwar keinen bekannten Namen, aber ein bekanntes Gesicht. Er wird gerne in Charakterrollen besetzt, so auch in Serien wie „Glee“ und „Deadwood“. Als Stu Beggs, der nicht nur Hanks Roman als Produzent verfilmen will, sondern es in der Serie auch mit Showtime, dem Sender, der „Californication“ ausstrahlt, zu tun bekommt, ist er auch in der fünften Staffel wieder dabei.

Eine Nacht voller Sex, schöner Frauen und einem gut aufgelegten Hank Moody. Dieser Californication-Marathon rockt!Fazit lesen

In vier Folgen wirkt Rob Lowe („Brothers & Sisters“) als Eddie Romano mit. Er ist der Schauspieler, der Hank im Film darstellen soll. Des Weiteren agieren Fisher Stevens (1 Folge, „Allein gegen die Zukunft“), Michael Ealy (5 Folgen, „Sleeper Cell“), Zoe Kravitz (8 Folgen, „X-Men: Erste Entscheidung“) und Alan Dale (1 Folge, „Once Upon a Time“) in der vierten Staffel.