Der Spielwarenhändler Toys "R" Us nahm die Actionfiguren zur Erfolgsserie Breaking Bad aus dem Programm. Der Grund liegt in einer Petition, die von einer Mutter ins Leben gerufen wurde.

Breaking Bad - Actionfiguren nach Eltern-Petition aus Spielwaren-Sortiment genommen

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Breaking Bad ist zwar nichts für Kinder. Doch haltet ihr die Petition und die Reaktion für überzogen?
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Sie ist laut eigenen Angaben selbst 'Breaking Bad'-Fan, kann sich aber nicht damit anfreunden, dass die Figuren in den Regalen von Toys "R" Us standen – also zwischen all den Spielsachen für Kinder.

Die Actionfiguren zeigen sowohl Drogenboss Walter White (gespielt von Bryan Cranston) als auch dessen Gefährten Jesse Pinkman (Aaron Paul), die beide in der Serie Crystal Meth kochen und verkaufen.

Laut der Petition sei Toys "R" Us bekannt für das umfangreiche Spielzeug-Sortiment. Allerdings sei es eine gefährliche Abweichung von den familienorientierten Werten des Unternehmens, 'Breaking Bad'-Figuren mit einer Tasche voller Bargeld und einer Tüte Crystal Meth zu verkaufen.

In einem Statement sagte Toys "R" Us: "Sagen wir mal… die Actionfiguren haben sich eine unbestimmte Auszeit genommen."

Ob die Actionfiguren also wiederkehren werden, steht noch in den Sternen. Klar ist allerdings, dass direkt auf der Verpackung eine Altersangabe gedruckt ist, die Eltern sagt: "nicht für Kinder unter 15 Jahren geeignet." Zudem wurden die Figuren in einem speziellen Bereich angeboten, in dem sich Spielzeug für ältere Semester befindet.

Bryan Cranston witzelte via Twitter: "Mutter aus Florida kämpft gegen 'Breaking Bad'-Actionfiguren bei Toys'R'Us. Ich bin so sauer, ich verbrenne aus Protest meine 'Mutter aus Florida'-Actionfigur."