Nicht lange nach US-Start gibt es die neue Serie „Black Sails“ ab dem 20. April im Programm von Pro Sieben Fun zu sehen. Die Piratenserie wurde vom US-Sender Starz, der auch „Spartacus“ produziert hat, schon um die zweite Staffel verlängert, noch bevor die erste überhaupt gelaufen war.

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Das ist einerseits der Luxus eines Senders, der sich durch Abonnenten trägt, andererseits eine Reaktion auf die Stimmung, die den Previews der Serie auf der letztjährigen San Diego Comic Con entgegenschlug. Die Leute waren schlichtweg begeistert.

Und das hat durchaus seinen Grund, denn die Piratenserie ist nicht nur aufwendig, sondern hat auch eine spannende und mit zahlreichen Wendungen versehene Geschichte zu erzählen.

Black Sails - Ein Pirat von echtem Schrot und Korn

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Die Serie startet bei uns am 20.04.2014 auf ProSieben FUN.
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Während des goldenen Zeitalters der Piraterie nimmt der gefürchtete Captain Flint eine neue Crew auf, mit der er um das Überleben der Insel New Providence kämpft. Im Jahr 1715 waren dies einige der gefürchtetsten Piraten der Meere, die von jeder zivilisierten Nation zu hostis humani generis erklärten wurden: zu Feinden der Menschheit. Die Piraten wiederum nahmen das als Herausforderung und erklärten der zivilisierten Welt praktisch den Krieg.

Das Ende einer Ära

Flint hat einen großen Plan. Er will die Urca de Lima, ein spanisches Schiff, das Millionen in Gold transportiert, aufbringen. Das hat bisher noch niemand gewagt, er hat jedoch eine Idee, wie er das Schiff abfangen kann. Zudem hat er eine Vision. Er weiß, dass die Zeit der Piraterie endet und dass Nassau Gefahr läuft, in den Wirkungsbereich von britischer oder spanischer Krone zu geraten. Mit dem Gold möchte er eine eigene Nation aufbauen, vorzugsweise mit ihm als König.

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Doch dazu benötigt er die Schätze der Urca de Lima, weswegen er auch bereit ist, Freunde über die Klinge springen zu lassen. Er lügt, betrügt und stiehlt, allesamt Dinge, für die die Crew ihn töten würde.

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Produziert wird die Serie von Jon Steinberg und Robert Levine.
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Aber „Black Sails“ erzählt nicht nur Flints Geschichte. Ebenso geht es um Eleanor Guthrie, die über New Providence herrscht. Um die Hure Max, die von Eleanor geliebt wird, aber eine bittere Lektion lernen muss. Um den Piraten Rackham, der nicht mehr auf See fahren kann. Um Captain Vane, der einen Plan ersinnt, New Providence unter seine Kontrolle zu bekommen und um Mr. Gates, der Flints Freund ist, aber ihm nicht mehr trauen kann.

Großer Aufwand

Die Serie wurde von Jon Steinberg („Jericho“, „Human Target“) und Robert Levine („Harper’s Island“) entwickelt, während Michael Bay und Brad Fuller als Produzenten fungieren. Gedreht wird die Serie in den Cape Town Film Studios in Kapstadt. Es wurde einiger Aufwand betrieben und so auch ganze Schiffe gebaut, wobei Hunderte Arbeiter zahllose Stunden investierten. Großteils werden aber natürlich CGI-animierte Schiffe eingesetzt.

Lustig sind diese Piraten nicht, tumbe Halsabschneider sind sie aber auch nicht. Spannende Historienserie mit großem Aufwand und packender Erzählung.Fazit lesen

Die Hauptrolle des Captain Flint ging an den Briten Toby Stephens („Stirb an einem anderen Tag“). Weiterhin sind dabei: Hannah New (demnächst in „Maleficent“), Jessica Parker Kennedy („Secret Circle), Tom Hopper („Merlin“) und Mark Ryan (Nasir in der 80er-Jahre-Serie „Robin Hood“), um nur ein paar zu nennen.

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Joho. Und ne Buddel voll Rum.
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Für die musikalische Untermalung sorgt Bear McCreary, der für den Titelsong einen richtigen Shanty komponiert hat. Wie schon bei „Battlestar Galactica“ lässt er auch bei „Black Sails“ seiner Kreativität freien Lauf.

Realistisch

„Black Sails“ ist, wie man es bei einer Pay-TV-Serie erwartet, nicht scheu, wenn es um nackte Tatsachen geht. Die Serie macht aber nicht den Fehler, sich lediglich auf nackte Brüste zu kaprizieren, sondern arbeitet im Verlauf der ersten Staffel schon kontinuierlich daran, eine komplexe Geschichte aufzubereiten.

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Ursprünglich lief "Black Sails" auf dem Pay-TV Sender Starz.
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In der Serie, die als eine Art Prequel zu Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“ fungieren soll, kommen allerhand realexistente Piraten vor, darunter Charles Vane, Jack Rackham, Anne Bonny und Benjamin Hornigold. Aus Stevensons Roman entstammt John Silver, der in „Black Sails“ von Luke Arnold gespielt wird. Und natürlich ist auch Captain Flint eine Figur, die der regen Phantasie des „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“-Autors entsprungen ist.

Die erste Staffel besteht aus acht Episoden, die zweite wird dann ein klein wenig umfangreicher sein und zehn Folgen umfassen.