Der US-Sender AMC gab neue Details zum kommenden 'Breaking Bad'-Spin-off Better Call Saul bekannt, darunter auch den Zeitrahmen.

Better Call Saul - Spin-off spielt sechs Jahre vor Breaking Bad

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Demnach spielt die Serie rund um Anwalt Saul Goodman sechs Jahre vor den Geschehnissen in Breaking Bad. Damit ist also völlig ausgeschlossen, dass Goodman zu dieser Zeit auf Walter White trifft, sollte dieser denn einen Gastauftritt hinlegen.

Allerdings ist die Handlung laut Schöpfer Vince Gilligan nicht linear und unternimmt Zeitsprünge. Das wiederum lässt hoffen, doch auf Walt und andere Figuren zu treffen, die mit Goodman erst zu der Zeit von Breaking Bad in Kontakt kamen.

Gilligan zufolge ist ein Wiedersehen mit Walt tatsächlich nicht ausgeschlossen. Sofern es passe, wolle man es umsetzen – falls nicht, dann eben nicht. Er würde dessen Darsteller Bryan Cranston jedoch gerne als Regisseur für das Spin-off mit dabei haben. Derzeit befinde man sich mit dem Dreh jedenfalls bei Episode 8 und bislang seien Walt und Co. noch nicht aufgetaucht.

Und wie sieht es mit der Rückkehr von Drogenbaron Gus Frin (Giancarlo Esposito) auf? Laut Peter Gould wolle man keine Serie drehen, in der alte Fanlieblinge auftauchen, stattdessen soll sie eigenständig sein bzw. für sich stehen. Man versuche all das mit der richtigen Balance anzugehen und über Gus würde es noch mehr zu erzählen geben. Klingt also ganz danach, als wäre seine Geschichte noch nicht zu Ende.

Übrigens hat Saul Goodman einen Bruder, gespielt von Michael McKean. Die Macher ließen sich von Stanley Kubrick sowie Bernardo Bertoluccis The Conformist inspirieren.

Ausgestrahlt wird die erste Folge erst 2015, ursprünglich sollte man bereits Ende des Jahres einen Blick darauf werfen dürfen.