In den USA läuft die zweite Staffel von „Arrow“ noch, aber das hält RTL Crime nicht auf, schon am 17. April mit der Ausstrahlung zu beginnen. Auf den Free-TV-Start bei Vox muss man indes noch etwas länger warten. Aber immerhin: Das Warten lohnt sich, denn in der zweiten Staffel legt „Arrow“ noch deutlich zu.

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Die Handlung setzt ein Jahr nach dem Finale der ersten Staffel ein. Oliver hat sich von der Welt zurückgezogen, wird aber von Diggle und Felicity nach Starling City zurückgelockt. Er möchte aber nicht länger der Vigilant sein, erkennt jedoch schon bald, dass die Stadt einen Helden braucht. Einen wahren Helden, weswegen sich Oliver Queen neu erfinden muss. Nicht länger will er seine Gegner töten. Ein Unterfangen, das mit Pfeil und Bogen gar nicht so leicht zu vollbringen ist.

Arrow - Staffel 2 - Neue Helden braucht Starling City – Canary ist in der Stadt!

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Stephen Amell als Oliver Queen.
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Laurel gibt derweil dem Vigilanten die Schuld an Tommys Tod, weswegen sie auch alles daran setzt, diesen dingfest zu machen. Aber Arrow kann entkommen, dank der tatkräftigen Hilfe einer maskierten Frau: Canary. Bei ihr handelt es sich um jemanden aus Olivers Vergangenheit, und das sogar in zweifacher Hinsicht. Er kannte sie schon, als beide noch ein ganz normales Leben in Starling City führten. Und er traf sie auf der Insel wieder, wo der Startschuss gegeben wurde, dass aus ihr eine formidable Kämpferin wurde, die sich schließlich R’as al Ghuls Mordliga anschloss.

Im Verlauf der Staffel geht es um Moira Queens Gerichtsverhandlung, da sie als Mitwisserin des Plans zur Vernichtung der Glades des massenfachen Mordes angeklagt ist. Thea beschwört ihren Freund Roy, nicht länger als Vigilant aktiv zu sein. Außerdem gibt es mit Sebastian Blood einen neuen, verschlagenen Gegner, die Organisation A.R.G.U.S. taucht mit der Suicide Squad auf und Queen Consolidated wird nicht mehr alleine von Oliver geführt. Er muss sich mit der von Summer Glau dargestellten Isabel herumschlagen.

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Auf welche Helden/Schurken aus dem DC-Universum dürfen wir uns noch freuen?
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Wie ein Held entsteht

Einer der interessantesten Aspekte ist Olivers Wandlung. In der ersten Staffel war er ein eiskalter Mörder, hier entdeckt er nun sein Gewissen und wird zu einem Helden, der diesen Namen auch wirklich verdient. Damit einher geht, dass er einen neuen Namen benötigt, womit der Titel der Serie endlich gerechtfertigt ist. Auch optisch gibt es Veränderungen. Arrow bekommt endlich eine richtige Maske und muss sich nicht mehr die Augenpartie grün einfärben.

Das Comic-Universum der Serie wird zudem stark ausgebaut. Mit Canary kommt die große Liebe von Oliver Queen ins Spiel. Sie ist etwas anders gestaltet als in den Comics – und hat auch eine andere Identität –, fügt sich aber gut ins Geschehen ein. In den Comics heißt sie übrigens Black Canary, wie bei Green Arrow hat man die beschreibende Farbe aber weggelassen. Ihre Hintergrundgeschichte ist interessanter.

Noch mehr Superhelden, noch mehr Schurken, noch mehr DC-Spaß.Fazit lesen

Sie ist ein Mitglied der Mordliga, die von R’as al Ghul ins Leben gerufen wurde. Erwähnt wird hier auch die Tochter von R’as al Ghul, die die Organisation leitet. Gut möglich, dass diese über kurz oder lang auch noch in der Serie auftaucht. Frühe Spekulationen gingen ja dahin, dass Summer Glau vielleicht die Tochter des Dämons spielen könnte, aber bislang hat sich das nicht bestätigt.

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Freut euch auf die zweite Staffel von Arrow.
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Eingeführt werden in dieser Staffel noch reichlich andere Comic-Elemente, so auch A.R.G.U.S. und deren Leiterin Amanda Waller (hier von Cynthia Addai-Robinson, die man als Naevia aus „Spartacus“ kennt). Ihr untersteht schließlich auch die Suicide Squad, eine Gruppe von Verbrechern, die in Diensten der Regierung selbstmörderische Missionen zum Abschluss bringen und sich damit ihre Freiheit verdienen. Fans von „Smallville“ kennen Amanda Waller auch noch, dort war sie aber deutlich älter besetzt. Pam Grier spielte sie in der Superman-Serie.

Die Rückkehr von Slade

Neben neuen Schurken wie dem Clock King gibt es auch ein Wiedersehen mit Slade Wilson, gespielt von Manu Bennett, der in „Spartacus“ noch Naevias Mann war. Wie passend, aber ob es im Rest der Staffel noch gemeinsame Szenen geben wird?
Auf jeden Fall taucht Slade im Hier und Jetzt in Starling City auf. In den regelmäßigen Rückblicken zur Insel ist er in praktisch jeder Folge dabei, dass er Oliver in der Gegenwart aber wiedertrifft, ist etwas, worauf man lange gewartet hat. Aber wird er auch endlich Deathstroke, so wie es viele Fans erwarten?