Japans Premierminister Shinzo Abe hat dem Weißen Haus am gestrigen Dienstag einen Besuch abgestattet, um den Handel zu besprechen. Bei seiner Willkommensrede nutzte US-Präsident Barack Obama die Gelegenheit, Abe auch im Namen der jüngeren Amerikaner für popkulturelle Güter wie Manga und Animes zu danken.

Anime - US-Präsident Barack Obama dankt Japan für Manga und Animes

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Obamas Begeisterung für Comics bescherte ihm auch einen Gastauftritt in einem Spider-Man-Comic
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Seine Politik mag die Massen spalten, doch menschlich gehört US-Präsident Barack Obama zu den volksnahen Präsidenten dieser Welt. Vor allem seine Geek-Seite sticht dabei hervor. Als junger Mann habe er sehr gern Comics gesammelt und gelesen. Spider-Man und Conan hatten es ihm angetan. Einmal hat er den verstorbenen Mister Spock-Darsteller Leonard Nimoy sogar mit dem vulkanischen Gruß "Lebe lang und in Frieden" empfangen. Natürlich könnte man ihm eine ausgebuffte PR-Strategie unterstellen, hat er doch einmal Star Wars und Star Trek verwechselt - einem echten Nerd würde das niemals passieren. Und Obama bezeichnet sich schließlich selbst als Trekkie. Nichtsdestotrotz bescherte ihm seine Vorliebe für Spider-Man auch schon einmal einen Gastauftritt in einem Amazing Spider-Man-Comic, dessen Bild ihr hier sehen könnt.

Und nun dankte er auf einer Rede anlässlich des Besuchs von Japans Premierminister Shinzo Abe den Japanern nicht nur auf formelle Weise, sondern auch im Namen der jungen Amerikaner. "Heute ist die Gelegenheit für Amerikaner, vor allem für unsere jüngeren Mitmenschen, euch für all das zu danken, was wir an Japan lieben", so Obama. "Wie Karate und Karaoke. Manga und Anime. Und natürlich für die Emojis."

Verständlich, dass sich Abe ein Grinsen nicht verkneifen konnte.