Das ist in der Tat das Schönste, was man heute als Anime-Fan zu Gesicht bekommt. In Anbetracht dessen, dass dies entgegen der Qualität kein Studio-Projekt ist, sondern eine Ein-Mann-Produktion, begeistert Celles et Ceux des Cimes et Cieux umso mehr.

Aktuelles - Das ist das Schönste, was Anime-Fans heute sehen können

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Gwenn Germains Animationsfilmchen ist eine Augenweide
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Bei der Animationsqualität möchte man glatt meinen, ein Studio wie Ghibli stecke hinter diesem Werk. Doch tatsächlich handelt es sich dabei um die Abschlussarbeit von Gwenn Germain an der Creapole, der Creative Design Universität in Paris. Er selbst bezeichnet es als eine Art Trailer. Dem Zuschauer eröffnet sich dagegen ein Kurzfilm mit atemberaubender Qualität.

In Celles et Ceux des Cimes et Cieux (grob übersetzt die Jungs und Mädels von den Gipfeln und Himmel) geht es um einen jungen Mann, der in einem Dorf lebt, das auf einem gigantischen Baum aufgebaut ist. Eines Tages stürzt er hinab in den darunterliegenden Wald und begegnet dort zwei Fremden, die ihm anbieten, ihm dabei zu helfen, wieder nach Hause zu gelangen.

Der Stil kommt nicht von ungefähr. Germain zitiert neben Hayao Miyazaki, dem Gründer von Studio Ghibli auch den französischen Comiczeichner Jean Giraud aka Moebius und Blade Runner-Designer Sy Mead als seine Inspirationsquellen. Und falls euch der Song bekannt vorkommt - es handelt sich dabei um Joe Hisaishis Thema für Beat Takeshis 1997er Drama Hana-bi.

Leider gibt es ein Problem mit dem Audio auf Youtube. Wer den Kurzfilm sehen möchte, sollte ihn sich auf Vimeo anschauen.

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