Die ARD sträubt sich gegen die Pläne der Bundesnetzagentur, die Frequenzen der DVB-T-Übertragunstechnik zu versteigern. Die Frequenzen um das 700-MHz-Band seien laut der Bundesnetzagentur sehr wichtig, um den Breitbandausbau weiter voranzutreiben.

Dieses Band mit einer vergleichsweise niedrigen Frequenz (zum Vergleich: LTE wird in Deutschland mit 800 MHz und 1800 MHz betrieben) sei besonders geeignet, um ländliche Gebiete zu versorgen, da es eine hohe Reichweite hat.

Die ARD wehrt sich nun dagegen, da DVB-T ein wichtiger Faktor bei der bundesweiten Versorgung mit Rundfunk sei. Die DVB-T-Verfügbarkeit der Öffentlich-Rechtlichen ist anders als bei den privaten Sendergruppen nahezu bundesweit gegeben. Zusammen mit der kommenden Neuversteigerung der alten Mobilfunkfrequenzen im Jahre 2016 geht die Bundesnetzagentur davon aus, abermals Milliardenbeträge zu erwirtschaften.