In einem Interview sprach Akte X- und Californication-Star David Duchovny über das kommende Sequel zu Akte X in Form einer Miniserie und darüber, warum Agent Mulder der schlechteste FBI-Agent aller Zeiten ist.

Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI - David Duchovny: Agent Mulder ist der schlechteste FBI-Agent aller Zeiten

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAkte X – Die unheimlichen Fälle des FBI
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 17/181/18
Mulder und Scully kommen wieder
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Akte X-Fans freuen sich wie Schneekönige und Schneeköniginnen: Die 90er-Jahre-Kultserie Akte X erhält eine Fortsetzung. Zwar soll es sich dabei nur um eine rund sechsteilige Miniserie handeln, die irgendwann im Sommer ausgestrahlt werden soll, dafür bekommen wir ein Wiedersehen mit Agent Fox William Mulder und Agent Dana Katherine Scully. Und das ist für manch ein Fan schon Gold wert.

Doch ob Agent Mulder-Darsteller David Duchovny ähnlich nostalgische Gefühle hegt? Wohl eher nicht, denn schließlich war für ihn bereits Akte X nur Mittel zum Zweck, wie er verriet. "Ich habe nur versucht, die Miete zu bezahlen", so Duchovny. "Ich bin wirklich schlecht in sowas - Ich habe mich nie für paranormales Zeug interessiert. Als Akte X kam, war es ein gutgeschriebenes Pilotprojekt mit einem relativ coolen Charakter, diesem respektlosen FBI-Agenten. Aber wer will schon eine Serie über Außerirdische sehen? Um ehrlich zu sein war ich der falsche Kerl für diese Frage. Ich hatte keine Ahnung."

Aber eine Frage habe er sich schon gestellt: Wieso würde das FBI einen Agenten bei sich behalten, der nie auch nur einen Fall wirklich lösen konnte? "Das Interessante an Mulder ist: Nominal gesehen ist er ein Gesetzeshüter, aber er hat nie auch nur einen Fall in neun Jahren gelöst. Also ist er der schlechteste FBI-Agent aller Zeiten."

Eine durchaus interessante Perspektive. Trotz all seiner Unfähigkeit entwickelte sich Akte X in den 90ern zu einem regelrechten Hit, der auch Einzug in die Popkultur hielt. Viele nennen Akte X auch einen Kult. Duchovny sieht das dagegen pragmatisch. "Sie nennen es eine Kultserie, aber es war nicht wirklich eine Kultserie. Es war einfach ein riesiger Hit. Die Leute nennen es nur einen Kult wegen dem Inhalt."

Die rund 202 Episoden in neun Staffeln liefen von 1993 bis 2002. Viel Zeit ist seither vergangen. Da stellt sich doch die Frage, ob Duchovny glaube, dass er und Gillian Anderson, die Agent Scully spielte, nun als Schauspieler gereifter und damit auch besser gewappnet seien für das Sequel.

"Ich denke, dass wir beide mit dem Alter besser geworden sind. Also wie bringen wir das bei den Charakteren zum Tragen? Wenn ich auf das erste und zweite Jahr der Serie zurückblicke, würde ich nicht wie dieser Kerl da agieren. Ich bin zu mehr in der Lage. Sie ist zu mehr in der Lage. Es wird interessant sein, zu sehen, wie wir die Charaktere beibehalten, aber gleichzeitig auch bessere Schauspieler sein werden."

Das wird tatsächlich interessant zu sehen sein.

In Akte X geht es um die beiden genannten FBI-Agenten, die allerlei mysteriöse Fälle lösen – unter anderem treffen sie dabei auf Außerirdische und übernatürliche Phänomene.