The Elder Scrolls ist eine Rollenspielserie von Bethesda Softworks. Mit vier Hauptteilen, mehreren Add-ons und einer Vielzahl an Mods ist The Elder Scrolls eine der bekanntesten Rollenspielreihen unserer Zeit.
Der Anfang: The Elder Scrolls: Arena
Angefangen hat alles mit
The Elder Scrolls (TES): Arena (Release 1993/94), das als 3-D-Gladiatorenspiel gedacht war. Gespielt wird in Tamriel, das die globale Arena zwischen Oblivion (böse) und Aetherius (gut) darstellt. Als Dank für den grandiosen Erfolg ermöglicht Bethesda Jahre später einen The Elder Scrolls: Arena Download – das komplette Spiel kostenlos. Sehr löblich!
Der Bug-Fall Daggerfall
Im Jahre 1996 erschien The Elder Scrolls: Daggerfall, von seinen Spielern auch liebevoll Buggerfall genannt. In einer Spielwelt, die an Größe und inhaltlicher Vielfalt bis heute nicht erreicht wurde, gab es leider genauso viele Bugs. Der eine oder andere Elder-Scrolls-Patch musste hier nachhelfen.
Wie TES: Arena erschien auch ein kostenloser TES-Daggerfall-Download, Übersetzungen für eine deutsche Version des Spiels sind in Fankreisen noch im Gange. Bei 500 Büchern und 750.000 NPCs gibt es allerdings etliche Texte zu übersetzen.
Battlespire, Redguard scheitern als Add-Ons
Mit den TES-Daggerfall-Add-ons Battlespire (1997) und Redguard (1998) wurde versucht, den Erfolg der Vorgänger zu wiederholen. Der Versuch scheiterte und so wurden sie als eigenständige Spiele veröffentlicht – „The Elder Scrolls Legends: Battlespire“ und „The Elder Scrolls Adventures: Redguard“.
The Elder Scrolls 3: Morrowind
Anno 2002 war die Geburtsstunde von The Elder Scrolls III: Morrowind. Die Spielwelt war zwar kleiner als in Daggerfall, bot allerdings enorm viele Quests, Bücher und Gesprächsoptionen an. Das Rollenspielsystem aus dem Vorgänger wurde aufgegriffen, aber abgespeckt.
mehr Infos zur The Elder Scrolls SerieDie Verkaufsversion enthielt neben der Spiel-CD das TES Construction Set, mit dem die Elder-Scrolls-Mods ein unglaubliches Ausmaß annahmen. Währenddessen versuchte der Entwickler per Morrowind-Patch, die Anzahl an Bugs schrittweise zu reduzieren.
Tribunal und Bloodmoon: Die Add-Ons für Morrowind
Tribunal und Bloodmoon waren "The Elder Scrolls 3 - Morrowind"-Add-Ons. Mit ihnen wurde die Spielwelt Morrowind um die Insel Solstheim und die Stadt Gramfeste erweitert. Neben neuen Gebieten, Waffen, Rüstungen und Gegnern wurden auch komplett neue Handlungsstränge im Hauptspiel eingebaut.
The Elder Scrolls IV: Oblivion - Probleme bei der Lokalisierung
Eine Open-World-Sensation mit physikalisch korrektem Körperverhalten, hoher NPC- und Gegner-KI sowie sehr detaillierter 3-D-Grafik (relativ zum Zeitpunkt des Release 2006) kam mit The Elder Scrolls IV: Oblivion auf den Markt.
Bethesdas Idee, Oblivion in kürzester Zeit ins Deutsche zu übersetzen, zog enorm viele Übersetzungsfehler nach sich, sodass der vierte Teil von The Elder Scrolls eine Menge Patches erhielt. Als Alternative dazu gibt es diverse Oblivion-Mods, die unter anderem die Übersetzungsfehler beheben.
The Elder Scrolls: Skyrim
Auf den Spike Video Game Awards 2010 kündigte Bethesda in Person von Game Director Todd Howard den fünften Teil der Elder-Scrolls-Saga an, The Elder Scrolls V: Skyrim. Das Rollenspiel wird derzeit für PC, XBox 360 und PS3 entwickelt und soll am 11. November 2011 erscheinen. The Elder Scrolls: Skyrim verschlägt euch nach Himmelsrand (engl.: Skyrim), in eine nördlich gelegene, in Teilen verschneite Provinz Tamriels.
Trotz des winterlichen Klimas, das aus vielen Büchern und Romanen zum Spiel bekannt ist, wird Skyrim auch andere Klimazonen beinhalten, etwa Wälder und Grasland. Zudem werden die Entwickler weitere Veränderungen gegenüber den Vorgängern vornehmen: Das Charaktersystem wird nur noch 18 Skills (unter anderem fällt Mystik weg) bieten, es gibt keine festen Klassen mehr. Dafür werden Perks, wie man sie etwa aus „Fallout 3“ kennt, in Elder Scrolls V: Skyrim integriert.