Seit mit World of Warcraft: Wrath of the Lich King die jüngste Erweiterung zum finanzträchtigsten MMOG aller Zeiten veröffentlicht wurde, ist die Community gespalten. Der Grund liegt im Schwierigkeitsgrad. Gelegenheitsspieler finden den in Ordnung, Profis beschweren sich darüber, dass das Onlinespiel keine Herausforderungen mehr biete. Blizzard versuchte zu besänftigen und versprach, mit der Raidinstanz Ulduar und ihren 14 Bossen den Schwierigkeitsgrad wieder zu heben.

Das allerdings scheint missglückt, denn schon wenige Stunden nach Aufschaltung von Ulduar fielen die ersten Bosse auf den US-Servern, die mit einem Tag Vorsprung vor Europa ans Netz gegangen sind. Mittlerweile, so heißt es, seien 11 der 14 Bosse besiegt, die letzten hauchen möglicherweise gerade ihr virtuelles Leben aus.

Im sogenannten 'Hardmode' brachte man bislang zwar nur den 'Flame Leviathan' zu Fall, doch sind lediglich Bugs dafür verantwortlich, dass die anderen Übelwichte aus Ulduar im 'Hardmode' überleben konnten.

Fans - hardcore oder nicht - fragen sich mittlerweile, wie Blizzard Entertainment größere Herausfoderungen versprechen konnte, wenn es sich ganz offensichtlich bei den Bewohnern von Ulduar doch nur um Raid-Standardkost zu handeln scheint. Wie sich die europäischen Communities in Ulduar schlagen und ob der Spaziergang für sie doch zum Marathon wird, werden wir in Kürze wissen.

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