Drei Tage nach Release von World of Warcraft: Wrath of the Lich King besiegten die Proficlans SK Gaming und Nihilum als Raidbündnis unter dem Titel 'Twentyfifthnovember' sämtliche namhaften Gegner im Spiel. Jetzt verschmelzen sie zu 'Ensidia' und kritisieren Blizzard Entertainments neue Richtung 'pro casual' scharf:

"Worum es hier wirklich geht: Blizzard scheint das Spiel auf die schlechten Spieler zuzuschneiden. Ihr versteht schon - das sind Leute, die im Feuer herumstehen. Hardcore Raider mögen in der Minderheit sein, doch schlechte Spieler sind es (hoffentlich) auch - und das Spiel auf jene auszurichten, schadet der Mehrheit der Spieler genauso, wie der Schritt in Richtung Hardcore."

Zwar scheint das Lager der Durchschnittspieler noch durchaus zufrieden mit der Erweiterung zu sein, allerdings hat man dort auch noch so manche Begegnung im Spiel vor sich. Die tatsächlichen Auswirkungen von Blizzards Schritt auf die Gelegenheitsspieler zu, werden wohl erst in einigen Monaten zu spüren sein.

Einen weiteren Schritt in Richtung Professionalität ist man derweil bei Ensidia gegangen, denn nach eigenen Aussagen, bekommt die Gilde von nun an Unterstützung und Zuwendungen durch eine "private Instanz" mit Sitz in Dubai - in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wegen der Betankung ihrer 'real life mounts' brauchen sich die Profizocker von Ensidia also möglicherweise nicht mehr zu sorgen...

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